Formula Student Germany 2014

SKF unterstützt seine Rennställe mit Technik und Know-how

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Jedes Team kann auf das gesamte Portfolio von SKF zurückgreifen

„Wir überweisen den Rennställen aber nicht einfach nur Geld. Wir stellen ihnen insbesondere Material und Know-how zur Verfügung“, betont Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Dabei kann jedes Team auf das gesamte Portfolio der Unternehmens zurückgreifen: Lager- und Lagereinheiten, Dichtungen und Mechatronik. Für die Motorlagerung liefert SKF zum Beispiel Dünnringlager in Hybridausführung, für die Radaufhängung Radachsen, Zentralmuttern und Radträger. Darunter befinden sich auch regelrecht „filigrane“ Radträgerteile aus hochwertigem Aluminium, um ein Maximum an Gewicht zu sparen. Auch für die Radlager stellen die SKF Spezialisten Dünnringlager bereit, um das Gewicht entsprechend der Bauweise des jeweiligen Boliden zu minimieren.

Jeder Fahrer erhält zudem noch einen Rennoverall. „Im Prinzip versorgen wir unsere Partner in der Formula Student genauso umfassend wie die Profis in der Formel 1“, fasst Reinhold Mahr, Manager Technical Sales & Application Engineering bei SKF zusammen, „und dort sind so gut wie alle Rennwagen mit Lösungen von SKF unterwegs.“

Außer der „Hardware“ erhalten die Nachwuchsteams von den SKF Mitarbeitern auch Unterstützung in Sachen Konzeption und Konstruktion. Der technische Support reicht sogar bis hin zur Ursachenermittlung mancher Probleme und natürlich deren Lösung. „Beispielsweise haben wir für ein Team die Dünnringlager samt Schmierstoff ganz genau unter die Lupe genommen“, berichtet Michael Richter vom Schadensfalluntersuchungsteam bei SKF: „Dabei haben wir festgestellt, dass die Proben einen erhöhten Restschmutzgehalt aufwiesen. Der hohe Restschmutzgehalt im Schmierstoff ist offenbar durch Materialabträge der Laufbahnen, Kugeln und Käfige hervorgerufen worden.“ Diese Abträge wiederum ließen sich letztlich auf das Eindringen von Fremdpartikeln zurückführen. „Da an keinem der Lager ein Material- oder Herstellfehler festgestellt wurde, müssen hier die Einbaubedingungen optimiert werden – zum Beispiel in Sachen Überarbeitung des Dichtungskonzepts“, so Richter. Ergo können auch Tipps zur korrekten Montage der Lager sehr wertvoll sein.

Studenten präsentieren Meisterwerke der Ingenieurskunst

SKF freut sich über die Ergebnisse, die die Teams bisher erreichen konnten. „Was die Studenten bei diesem Wettbewerb präsentieren, sind wirklich Meisterwerke der Ingenieurskunst“, zeigt sich Manfred E. Neubert begeistert. Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr landete bei den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der von SKF unterstützte Rennstall der Hochschule Esslingen auf dem Siegertreppchen – als Dritter der Gesamtwertung.

Die Formula Student passt damit sehr gut zu SKF. Denn der Technologiekonzern kann hier die Leistungsfähigkeit seiner effizienzsteigernden Lösungen im Automobilbau unter Beweis stellen. Gleichzeitig trägt das Unternehmen dazu bei, zu zeigen, dass attraktiver Rennsport inzwischen auch mit Elektrofahrzeugen machbar ist. „Wir werden mit dieser Veranstaltung zudem unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Förderer des Ingenieurnachwuchses gerecht“, meint Neubert. Denn die Formula Student fördere aktiv die Bildung und Zusammenarbeit junger Menschen.

Davon profitieren am Ende viele Seiten. „Beispielsweise hat SKF die Chance, frische Ideen aufzunehmen“, so Bastian Mattlener vom SKF Organisationsteam. Außerdem dürfe man Folgendes nicht vergessen: „Wer sich hier beteiligt, legt definitiv Know-how, Engagement, Kreativität und Teamfähigkeit an den Tag – Eigenschaften, die sich so mancher Arbeitgeber wünscht. Insofern lernen wir womöglich sehr frühzeitig künftige Kollegen oder auch spätere Kunden kennen.“

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