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Antriebstechnik

SKF verkauft den Geschäftsbereich Lineartechnik

| Redakteur: Stefanie Michel

Christian Johansson: „Nach der erfolgreichen Entwicklung zu einer eigenständigen Einheit erhält der Geschäftsbereich nun eine neue Eigentümerstruktur, die ihm die weitere Entwicklung ermöglicht.“
Christian Johansson: „Nach der erfolgreichen Entwicklung zu einer eigenständigen Einheit erhält der Geschäftsbereich nun eine neue Eigentümerstruktur, die ihm die weitere Entwicklung ermöglicht.“ (Bild: CHENG KWOK-KEUNG)

Bis zum Jahresende wird SKF seinen Geschäftsbereich Lineartechnik und Aktuatorik an den Investor Triton verkaufen. Der Wälzlagerhersteller will sich künftig auf sein Kerngeschäft rund um rotierende Anwendungen konzentrieren.

SKF hat mit Triton eine Vereinbarung zur Veräußerung des Geschäftsbereichs Lineartechnik und Aktuatorik unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 2,75 Mrd. SEK und gilt ohne Berücksichtigung von Finanzverbindlichkeiten und Barmitteln. Das Geschäft soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und erfolgt in Abstimmung mit Arbeitnehmervertretungen.

Christian Johansson, Senior Vice President und CFO, dazu: „Nach der erfolgreichen Entwicklung zu einer eigenständigen Einheit erhält der Geschäftsbereich nun eine neue Eigentümerstruktur, die ihm die weitere Entwicklung ermöglicht. Der Verkauf stellt auch für uns und unsere Aktionäre einen Mehrwert dar, indem unsere Bilanz verbessert und unser Produktportfolio geschärft werden.“

SKF will sich auf rotierende Anwendungen fokussieren

Der heute angekündigte Verkauf trägt zum Ziel der SKF-Gruppe bei, sich auf das Kerngeschäft rund um rotierende Anwendungen und Generierung von Mehrwert in diesem Bereich zu fokussieren. Die Erlöse durch in diesem Rahmen getätigten Verkäufe betragen damit insgesamt rund 6,7 Mrd. SEK.

Im Geschäftsjahr 2017 beschäftigte der Unternehmensbereich Lineartechnik und Aktuatorik weltweit etwa 1200 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von rund 2 Mrd. SEK.

Die Triton Fonds investieren in mittelständische Unternehmen mit Sitz in Europa und unterstützen deren Entwicklung. Dabei konzentrieren sie sich auf Unternehmen in den Bereichen Industrie, Dienstleistungen und Konsumgüter/Gesundheitswesen. Tritons Ziel ist es, seine Portfoliounternehmen langfristig durch partnerschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich weiterzuentwickeln.

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