Hochkarätiger Abgang Volkswagen verliert Skoda-Chef an Volvo Cars

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Inmitten in der Krisenzeit muss der Volkswagen-Konzern auch noch den Weggang eines wichtigen Spitzenmanagers verkraften ...

Querschläger aus dem Management! Klaus Zellmer, bisher Chef der gut laufenden VW-Konzernmarke Skoda, wechselt zum Konkurrenten Volvo Cars , wie jetzt berichtet wird. Das wird die Lage bei Volkswagen alles andere als besser machen ...(Bild:  dpa / H. Munich)
Querschläger aus dem Management! Klaus Zellmer, bisher Chef der gut laufenden VW-Konzernmarke Skoda, wechselt zum Konkurrenten Volvo Cars , wie jetzt berichtet wird. Das wird die Lage bei Volkswagen alles andere als besser machen ...
(Bild: dpa / H. Munich)

Klaus Zellmer, Chef der erfolgreichen tschechischen Konzernmarke Skoda, wechselt zum Konkurrenten Volvo Cars, wie jetzt herauskommt. Der zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Autobauer teilte mit, dass Zellmer spätestens im Oktober 2027 die Führung von Volvo Cars übernehmen wird. Er folgt damit auf Hakan Samuelsson. Der 75-jährige Schwede war erst im April 2025 an die Spitze von Volvo Cars zurückgekehrt, nachdem er den Autobauer bereits von 2012 bis 2022 geführt hatte. Im kommenden Jahr will er aber in den Ruhestand gehen. Vor Kurzem hatte Samuelsson noch einen umfassenden Plan vorgestellt, mit dem er das ebenfalls kriselnde Unternehmen wieder auf Kurs bringen will.

Nur noch höchstens ein Prozent operativer Gewinn

Und der 59-jährige Zellmer verbrachte den Großteil seiner Karriere beim Sportwagenbauer Porsche. Im Jahre 2020 wechselte Zellmer dann zur Konzernmutter Volkswagen und 2022 dann zur tschechischen Konzerntochter Skoda. Diese gehörte zuletzt zu den erfolgreichsten Marken im Konzern. Die Wolfsburger mussten kürzlich wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf den Wert der Tochter Porsche, schwacher Geschäfte in China und weiterer Kosten für den Konzernumbau die Prognose für das laufende Geschäftsjahr das Ruder auf Sparkurs herumreißen. VW rechnet jetzt damit, dass vom Umsatz höchstens ein Prozent als operativer Gewinn hängen bleibt. Bisher hatte der Konzern eine Spanne von vier bis 5,5 Prozent erwartet.

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