Hohlprägen

Walzen statt pressen – viel günstiger und kompakter zum Blechteil

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Bipolarplatten für die Wasserstofftechnik günstig in Großserie

Die Auswertelogik und die Modelle werden dann zusammen mit einer optimierten Systemarchitektur in die Maschinensteuerung der Versuchsanlage integriert und echtzeitfähig ausgeführt. Dadurch, heißt es weiter, entsteht zum Einen ein virtueller Zwilling, der Informationen auf verschiedenen Detailstufen bereitstellt und zum Anderen stellt das ein adaptives Regelungssystem auf die Beine, das auf Basis erkannter Schwankungen in Prozess-, Maschinen- und Qualitätsparametern die Prozessstellgrößen anpasst und diese Anpassungen in einer geschlossenen Regelschleife umsetzt. Die Forscher haben die Probe aufs Exempel gemacht! Dabei ging es um Bipolarplatten für Elektrolyseure, die Wasserstoff gewinnen und um Brennstoffzellen, die den gewonnenen Wasserstoff in Strom umwandeln. Der Wirkungsrad von beiden hängt bekanntlich zu einem großen Teil von der Fertigungsqualität der Bipolarplatten ab, die deshalb als Kernelemente gelten. In der „Referenzfabrik.H2“ haben das Fraunhofer IWU und dessen Partner das Hohlprägewalzen von Bipolarplatten bereits großserientauglich gemacht! Im aktuellen Projekt geht es nun darum, die Prozess- und damit die Produktqualität nochmals zu erhöhen. Das soll dann eine Grundlage für die Anwendung Hohlprägewalzens für viele weitere Bauteile und Produkte zu schaffen.

(Das Projekt wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Projektpartner des Fraunhofer IWU heißen Profiroll Technologies GmbH, Autez GmbH, TIQ Solutions GmbH.)

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