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Kalibrierungsanleitung So machen Sie Ihre Schallpegelmesser fit für die Lärmmessung

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Auch das Gehör der Mitarbeiter gilt es zu schützen. Um die Lärmbelastung festzustellen, bieten sich Schallpegelmesser an. Diese sollten jedoch richtig kalibiert sein, wie Lärmmesstechnik-Spezialist Cirrus Research mitteilt.

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Um die Kalibrierung vor jeder Messung korrekt ausführen zu können, sollten Anwender den Kalibrator am besten direkt mit dem Gerät mitbestellen.
Um die Kalibrierung vor jeder Messung korrekt ausführen zu können, sollten Anwender den Kalibrator am besten direkt mit dem Gerät mitbestellen.
(Bild: Cirrus Research)

Die Qualität einer Lärmmessung hängt davon ab, wie präzise das Gerät misst. Schon kleinste Beschädigungen des Mikrofons oder der Messkette können die Messergebnisse beeinflussen, wie das Unternehmen mitteilt. Um sicherzugehen, dass Lärmmessgeräte zuverlässig arbeiten, müssen sie deshalb vor Beginn jeder Messung kalibriert und mindestens alle zwei Jahre werkskalibriert werden, heißt es weiter. Bei der eigenständigen Kalibrierung am Arbeitsplatz gibt es verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, weshalb Cirrus Research eine Step-by-Step-Anleitung für Anwender zusammengestellt hat. Für die regelmäßige Werkskalibrierung bietet der englische Lärmmessspezialist einen Kundenservice an, der Garantie und Hersteller-Zertifikat neuerdings sogar automatisch für 24 Monate verlängert und damit die Einhaltung deutscher und internationaler Normen garantiert, wie es heißt. Auch neu im Service-Paket: der praktische Abhol- und Lieferdienst.

Kalibrierung vor der Messung

Um die Kalibrierung vor jeder Messung korrekt ausführen zu können, empfiehlt Cirrus Research den Kalibrator direkt mit dem Gerät mitzubestellen. So können Anwender nach Unternehmensangaben sicher sein, das richtige Modell zu haben. Der Kalibrator sollte mindestens Klasse 2 gemäß IEC 60942:2003 erfüllen. Und so funktioniert’s – hier am Beispiel des Optimus CR:172C Schallpegelmesser und des CR:514 Schallkalibrators von Cirrus Research.

  • Optimus Schallpegelmesser in die Hand in die Hand nehmen, einschalten und Windschirm entfernen, um das Mikrofon freizulegen.
  • Mikrofon in das Loch am Ende des Schallkalibrators einführen.
  • Knopf am anderen Ende des Schallkalibrators drücken, es erscheint ein grünes Licht, das Gerät zeigt nun zeigt rund 94 dB an. Wenn das grüne Licht nicht erscheint, muss der Akku getauscht werden.
  • „Kalibrieren“-Taste auf dem Optimus-Schallpegelmesser drücken, der Bildschirm wird blau. Der Schallkalibrator gibt nun ein Geräusch mit gleichbleibender Lautstärke an das Mikrofon, das die Software im Gerät erkennt. Gibt es eine Abweichung zwischen dem, was der Kalibrator ausgibt, und dem, was das Mikrofon empfängt, gleicht der Schallpegelmesser die Differenz aus, um sicherzustellen, dass die Messungen einer einheitlichen Lärmquelle präzise sind.
  • Wenn die Kalibrierung abgeschlossen ist, zeigt das Display an: „um 93.7 dB kalibriert“. Auf „OK“ drücke und vorsichtig den Schallkalibrator entfernen. Ein/Aus-Taste auf dem Kalibrator, drücken – fertig.

Cirrus Research empfiehlt jedes Jahr eine Werkskalibrierung durchführen zu lassen. Neuerdings verlängert das Unternehmen aber auch bei einer alle zwei Jahre durchgeführten Werkskalibrierung automatisch die Garantie und die Kunden erhalten das Hersteller-Zertifikat, mit dem Cirrus Research die Einhaltung deutscher und internationaler Normen garantiert, wie das Unternehmen mitteilt. Die erweiterte Garantie gilt für weitere 24 Monate ab dem Zeitpunkt des Kalibriernachweises.

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