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O. R. Lasertechnologie So wird KMU die additive Fertigung von Metallteilen erleichtert

| Redakteur: Peter Königsreuther

Vom 15. bis 18 November findet in Frankfurt wieder die formnext statt. Ein Schwerpunkt der Messe liegt auf additiv arbeitende Fertigungssysteme. In der Halle 3 am Stand E70 zeigen die Experten von OR Laser unter anderem den kompakten Orlas Creator live in Aktion, wie es heißt.

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Kleine und mittlere Betriebe (KMU) sollen mit dem Orlas Creator den Einstieg in die lasergestützte additive Fertigung mit Metallpulver leicht erreichen, wie der Hersteller OR Laser sagt. Auf der formnext 2016 in Frankfurt am Main können sich die Besucher in Halle 3.1 am Stand E70 von der Funktionstüchtigkeit überzeugen lassen.
Kleine und mittlere Betriebe (KMU) sollen mit dem Orlas Creator den Einstieg in die lasergestützte additive Fertigung mit Metallpulver leicht erreichen, wie der Hersteller OR Laser sagt. Auf der formnext 2016 in Frankfurt am Main können sich die Besucher in Halle 3.1 am Stand E70 von der Funktionstüchtigkeit überzeugen lassen.
(Bild: OR-Laser)

Auf der kommenden Formnext in Frankfurt werden interessierte Messebesucher die Gelegenheit besitzen, OR Lasers Neuentwicklung für den 3D-Druck von Metallen, den Creator, kennenzulernen, betont das Unternehmen.Anders als viele andere Neueinsteiger aus der Branche werde OR Laser kein Entwicklungskonzept vor der Markteinführung vorführen - es handele sich vielmehr um eine voll funktionsfähige 3D-Druck-Anlage für Metallteile, bei der Bauteile auch live am Messestand gedruckt würden.

Kleine und mittlere Unternehmen solle profitieren

OR Laser plant bereits Anfang 2017 mit der Auslieferung des Orlas Creator zu beginnen.Als OR Laser vor mehr als drei Jahren begann, im Bereich der additiven Fertigung von Metallen Anlagenkonzepte zu entwickeln, fokussierte man sich rasch darauf, die Möglichkeiten dieser Technologie einer breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen. Eine umfassende Marktpotenzial-Analyse habe bestätigt, dass die additive Fertigung von Metallkomponenten unter anderem ein großes Potenzial für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) berge, insbesondere in den Bereichen Schmuck, Zahntechnik und Medizin, aber auch für kleinere Ingenieurbüros und Labore.

Hohes Niveau an Funktionalität

Allerdings war Unternehmen dieser Größenordnung bisher, aufgrund des Anschaffungspreises solcher 3D-Druckanlagen, der Zugang zu dieser Technologie verwehrt, ohne dass sie wirtschaftlich vertretbare Alternativen gehabt hätten, wie es weiter heißt. Genau diese Zielgruppe und Marktnische habe OR Laser bei der Entwicklung des Orlas Creatorsim Blick. Der Orlas Creator sei ein geschlossenes Hardwaresystem mit einem beeindruckenden zeitgemäßen Design. Das System zeichnet sich laut Hersteller durch seine außerordentliche Funktionalität aus: Eine innovative Baukammer mit einem neuen Beschichtungskonzept sorge für einen beschleunigten, reibungslosen Betriebsablauf und damit für erhöhte Produktionsgeschwindigkeiten, wodurch Bauteile um bis zu 30 % schneller gefertigt werden können als mit vergleichbaren Anlagen auf dem Markt.

Anwender sparen durch In-house-Know-how

Im Hinblick auf einen sicheren Betrieb, verwendet der Newcomer für das Befüllen der Anlage mit Metallpulver ein einfach zu handhabendes Kartuschenwechselsystem, betont OR Laser. Bereits gefüllte Kartuschen würden von OR Laser gemäß Kundenanforderung bereitgestellt. Die Steuerung des Orlas Creator werde mit einer eigens für diese Anlage entwickelten Software und modernster Interface Technologie realisiert. Um die Anlage in Betrieb zu nehmen, ist folglich keine Software von Drittanbietern notwendig, was zusätzlich die Betriebs- beziehungsweise Anschaffungskosten minimiert, heißt es.Tatsächlich reduziere OR Laser im Rahmen der Produktionsstrategien seiner Anlagen die Abhängigkeiten von Drittanbietern absichtlich auf ein Minimum – das Unternehmen verstehe sich nicht als Maschinen-Integrator sondern vielmehr als ein Maschinenhersteller, bei dem mehr als 80 % der Hardware ebenfalls In-house gefertigt werden. OR Laser freue sich sehr auf Reaktionen, Feedbacks und anregende Gespräche auf dem Messestand. Eine Pressekonferenz wird am 15. November um 10:45 Uhr am Stand E70 stattfinden, heißt es.

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