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Spritzguss-Simulation Software erhöht Präzision bei Spritzguss-Simulation

| Autor / Redakteur: Klaus Vollrath / Peter Königsreuther

Die möglichst exakte Voraussage zur Bauteilentstehung vermeidet Entwicklungsfehler im Vorfeld der Produktion und spart so Kosten. Ein französisches Unternehmen bietet Software an, die präzise, schnelle und flexibel zum Ergebnis führt als bisherige Systeme.

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Ein gelungenes Simulationsbeispiel für das Spritzgießen eines mit Glasfasern verstärkten Polymers, dass das Unternehmen Solvay mit der Transvalor-Technik berechnet hat.
Ein gelungenes Simulationsbeispiel für das Spritzgießen eines mit Glasfasern verstärkten Polymers, dass das Unternehmen Solvay mit der Transvalor-Technik berechnet hat.
(Bild: Solvay)

Bei Programmen zur Simulation in Sachen Herstellung von Spritzgussteilen und geschäumten Komponenten gibt es einen bisher noch wenig bekannten Anbieter, dessen hoch entwickelte Software bis vor kurzem nur einem kleinen Kreis großer industrieller Anwender zugänglich war – Transvalor. Mit der neuen Version 5.0 steht das Programm REM3D jetzt als voll ausgereiftes Produkt mit zahlreichen hoch interessanten Eigenschaften allen Interessenten zur Verfügung. Dahinter steht mit Transvalor ein renommierter französischer Spezialist für hochwertige Simulationsprogramme im Bereich der Materialumformung und des Gießens. Das Programm zeichnet sich durch die hohe Genauigkeit und Effizienz der Berechnungsverfahren und die Realitätsnähe der erzielten Ergebnisse aus.

Realitätsnahe Simulation von Umformprozessen aller Art

„Unsere Software für die Simulation von Spritzgieß-, respektive Schaumteileherstellungsprozessen hat sich bereits seit fast 20 Jahren im industriellen Einsatz bewährt“, betont Stéphane Andrietti, Direktor Marketing und Communication bei Transvalor. Keimzelle des Unternehmens war einst eine in Frankreich beheimatete Forschungsinitiative, die sich aus der Kooperation von großen französischen und internationalen Industriekonzernen mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem renommierten französischen Zentrum für Materialumformung CEMEF, einem Forschungszentrum der École des Mines de Paris (Mines ParisTech), entwickelt hat.

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Transvalor konzentriert sich heute auf die Formgebung von Materialien und ihre numerische Analyse und unterhält weiterhin enge Verbindungen mit seinen wissenschaftlichen Paten. Im Laufe von mehr als 30 Jahren intensiver Beschäftigung mit der mathematischen Modellierung und Berechnung anspruchsvoller Ur- und Umformprozesse wurden leistungsfähige Programme für die realitätsnahe Simulation der hierfür eingesetzten Prozesse und Verfahren entwickelt. Dazu gehören außer der jetzt in der neuen Version 5.0 vorgestellten Simulation für die Kunststoffformgebung REM3D auch Softwarepakete für die Analyse von Gieß-, Schmiede-, Schweiß- und Kaltumformprozessen.

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