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Laminieren und Beschichten Starlinger liefert 100. Lami-Tec-Maschine aus

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der österreichische Maschinenbauer Starlinger hat seine 100. Lami-Tec zum Beschichten und Laminieren von Kunststoffgewebe an Fatima Packaging in Pakistan geliefert.

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Die Lami-Tec von Starlinger dient dem Beschichten und Laminieren von Kunststoffgewebe.
Die Lami-Tec von Starlinger dient dem Beschichten und Laminieren von Kunststoffgewebe.
(Bild: Starlinger)

Das asiatische Unternehmen stellt seit 2012 gewebte Kunststoffsäcke für Kunstdünger, Zucker, Reis, Getreide, Chemikalien und andere Produkte auf Starlinger-Maschinen her. Zum einen verpackt Fatima Packaging Erzeugnisse aus eigener Produktion, zum anderen beliefert das Unternehmen Betriebe in Pakistan und Afghanistan mit Verpackungsmaterial.

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Die Lami-Tec MX sorgt laut Mitteilung von Starlinger dafür, dass der Inhalt der gewebten Säcke mittels Beschichtung vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit geschützt wird. Die installierte Kapazität von derzeit etwa 52 Mio. Säcken pro Jahr wird in Kürze erhöht. Neben der Beschichtungsanlage sind auch eine Bändchenextrusionsanlage mit automatischen Spulern sowie eine Druckmaschine Roll-Flex PX und eine Konfektionsanlage der neuen Generation Ad-Star-Kon HX im Lieferumfang enthalten. Die Konfektionsanlage ist mit der Option Microstar+ ausgestattet, die durch Mikroperforierung des beschichteten Gewebes eine effiziente Belüftung von Füllgütern ermöglicht.

Die von Starlinger entwickelte Lami-Tec kann für viele Arten von Kunststoffgewebe eingesetzt werden: von Flach- oder Schlauchgewebe für herkömmliche gewebte Säcke und Ad-Star-Kastenventilsäcke bis hin zu technischen Geweben aus PP oder HDPE. Meist ist die Beschichtung des Gewebes aus praktischen Gründen sinnvoll. Dichtheit, Lagerfähigkeit), aber auch optische Aspekte spielen eine Rolle: Wer auf ein besonders hochwertiges Erscheinungsbild für Marketingzwecke Wert legt, entscheidet sich für eine Laminierung mit rückseitig bedrucktem BOPP (biaxial orientiertes Polypropylen). Die Lami-Tec basiert auf dem Vorgängermodell Staco-Tec 1500; bei der Weiterentwicklung achtete Starlinger auf einen modularen Aufbau, um der Vielfalt an Spezialsäcken gerecht zu werden.

„Die Lami-Tec ist eine Hochgeschwindigkeitsanlage für Beschichtung und Laminierung, auf der ein vollautomatischer Rollenwechsel durchgeführt werden kann“, erläutert der leitende Extrusionsingenieur Michael Aigner. „Dies ist nicht nur effizient, sondern sorgt auch für konstant e Beschichtungsqualität.“ Eine technische Besonderheit der Lami-Tec ist die neu entwickelte Randstreifenrückführung, mit der neben dem üblichen Kantenbeschnitt auch ein Verbund aus Gewebe, Beschichtung und BOPP-Folie inline recycelt werden kann. Die Folge ist eine deutliche Reduktion des Produktionsabfalls bei der Laminierung.

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