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„Wir mussten etwa 1500 I/O-Signale und sieben Zählerbaugruppen umrüsten“, berichtet Hans-Peter Scherrers, der bei Bilfinger Maintenance Südwest für die Hardwareplanung zuständig ist (Bild 2). „Für die Umbauarbeiten haben wir zwei Wochen Zeit benötigt, der anschließende I/O-Test dauerte weitere anderthalb Wochen.“
Zu berücksichtigen ist dabei, dass die S7-300-Peripheriebaugruppen in andere Schaltschränke als die mit den bisherigen S5-Baugruppen montiert werden mussten. Die vorhandenen Stammkabel waren also neu im Schaltraum zu verlegen und teilweise zu verlängern. Sie werden nun an die kompakten Übergabemodule von Phoenix Contact geführt, die in den neuen Schaltschränken viel Platz einsparen.
Aufgrund der klaren Beschriftung von 1 bis 20 respektive von 1 bis 40 bilden die Übergabemodule die Klemmpunkte der 20- oder 40-poligen I/O-Baugruppen der S7-300 ab. Der Monteur muss somit nur die Adern aus dem Stammkabel so auflegen, als würde er die I/O-Karte direkt anschließen (Bild 3). Die passiven Übergabemodule der Produktfamilie VIP (Varioface Professional) verfügen neben ihrer geringen Baubreite über einen federnden Rastfuß aus Metall, der das Modul resistent gegen Vibrationen bis 5 g macht.
Hohe Robustheit gegen raue Umgebungsbedingungen
Die Steckverbinder der VIP-Frontadapter werden in einem speziellen Fertigungsverfahren umspritzt und sind dadurch ebenfalls sehr robust. Eine Beschädigung der einzelnen Adern während der Montage ist unter den üblicherweise erwartbaren Umständen nicht möglich.
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