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3D-Kunststoffdruck

Stratasys-Drucker bei Bombardier im Einsatz

| Redakteur: Simone Käfer

André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier, mit einem 3D-gedruckten Luftkanal, gemeinsam mit Dominik Müller, Strategic Account Manager bei Stratasys
André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier, mit einem 3D-gedruckten Luftkanal, gemeinsam mit Dominik Müller, Strategic Account Manager bei Stratasys (Bild: Stratasys)

Stratasys hat bekannt gegeben, dass Bombardier Transportation seinen großformatigen 3D-Kunststoffdrucker F900 als Teil der Produktion im deutschsprachigen Raum einsetzen wird.

Bombardier will mit dem F900 die Fertigung von Zugbauteilen beschleunigen und individuell anzupassen, kostspielige Lagerbestände für Ersatzteile reduzieren und Bauteile sowie Werkzeuge flexibler produzieren. Das Unternehmen plant, die Technologie für den 3D-Druck von Zugbauteilen für die Innenausstattung und Karosserie, wie Luftkanäle, Gehäuse und Kabelhalter, einzusetzen. Zudem will Bombardier per 3D-Druck individuelle Werkzeuge fertigen, die den Fertigungsprozess unterstützen und die Einführung neuer Bahnsysteme beschleunigen. Gekauft hat Bombardier Transportation den FFF-Drucker über Alphacam, dem größten Vertriebs­partner von Stratasys.

André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier, mit einem 3D-gedruckten Luftkanal, gemeinsam mit Dominik Müller, Strategic Account Manager bei Stratasys
André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier, mit einem 3D-gedruckten Luftkanal, gemeinsam mit Dominik Müller, Strategic Account Manager bei Stratasys (Bild: Stratasys)

Die Wahl fiel auf diese Maschine, weil sich die große Bauplattform des F900 sowie die besonderen Eigenschaften des Werkstoffs Ultem 9085 Resin, ein Hochleistungsthermoplast, optimal vereinen, berichtet Stratasys. Durch das hohe Festigkeits-/Gewichtsverhältnis und die Einstufung bezüglich Feuer, Rauch und Toxizität ist es für Produktionsanwendungen geeignet und eine beliebte Option bei Kunden in der Transportindustrie, um die Anforderungen der Rail Norm EN45545-2 sicherzustellen. „Für Zugbauteile verwendeten wir bisher Glasfaser”, sagt André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier. „Das nun verwendete Ultem 9085 Resin erfüllt unsere Anwendungskriterien und eröffnet völlig neue Möglichkeiten, um die, mit herkömmlichen Materialien verbundenen, Kosten und langen Lieferzeiten zu reduzieren.”

Die von Bombardier Transportation gefertigten 3D-gedruckten Zugbauteile dienen den speziellen Produktionsanforderungen von Bahn- und Straßenbahnunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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