Bild 1: Tintenstrahldrucker mit Gehäuse aus drei großflächigen Polycarbonatteilen. Zur Herstellung der Teile kommt das Thermoplast-Schaumspritzgießen (TSG) zur Anwendung. (Archiv: Vogel Business Media)
Spritzgießen

Gehäuseteile elektrischer Geräte im Thermoplast-Schaumspritzgieß-Verfahren herstellbar

Das Thermoplast-Schaumspritzgießen (TSG) ermöglicht die Herstellung von Gehäuseteilen für elektrische Geräte. So wird es für ein dreiteiliges Gehäuse eines Tintenstrahldruckers angewandt. Ein Grund dafür war, dass man damit der komplexen Teilegeometrie auf wirtschaftliche Weise gerecht geworden ist; ein anderer lag am Gehäusewerkstoff, einem Polycarbonat, das alle Anforderungen hinsichtlich Geometrie, Verarbeitbarkeit und Brandverhalten erfüllt.

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Die Umwälzung von Chips und Werkstücken im Arbeitsbehälter sorgt für eine gleichbleibend hohe Bearbeitungsqualität. Die Rückführung der Schleifkörper in den Prozess erfolgt über ein Transportband (links). (Archiv: Vogel Business Media)
Entgraten und Entfetten

Gleitschleifen entgratet Werkstücke im Durchlauf

Der Automobilzulieferer Schefenacker Mirrors hat die Produktion von Spiegelteilen automatisiert. Seitdem werden über 100 verschiedene Teile in einer Gleitschliffanlage entgratet und entfettet. Die Teile erhalten eine homogene Oberflächenqualität. Insbesondere die automatische Teilezuführung über zwei Stockwerke hinweg hat wesentlich zur Minimierung des Personaleinsatzes beigetragen.

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Bildergalerien

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt fertigten Wissenschaftler des Instituts fürLeichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, der Mitras Composites SystemsGmbH, der Leichtbau-Zentrum Sachsen AG und der Porsche AG eine B-Säulen-Demonstratorstruktur in Multi-Material-Design. V.l.n.r.: Dr. Thomas Heber (Abteilungsgeschäftsführer Carbon Composites e. V. Abteilung CC Ost), Dirk Hilbert (1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) und Prof. Dr. Hubert Jäger (Inhaber der Professur für Systemleichtbau und Mischbauweisen an der TU Dresden). (Bild: Dresden Marketing)
Hannover-Messe 2015

Neue Materialien sichern Wettbewerbsvorteile

Wachstumsbranchen wie der Automobil- und Flugzeugbau, der Maschinenbau und die Stahlindustrie profitieren entscheidend von neuen Werkstoffen und Leichtbauinnovationen. Dresden gehört zu den großen Kompetenzzentren für neue Werkstoffe und Leichtbau. Vom 13. bis 17. April präsentiert sich der sächsische Material-Standort auf der Hannover-Messe 2015.

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