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Maxfeld Stanzbiegetechnik / Dayton Progress Sucherstifte: Zeit und Kosten für aufwendige Nacharbeit gespart

| Autor/ Redakteur: Maj-Britt Hahn / M.A. Frauke Finus

Kunden fordern immer präzisere Fertigteile, es wird mit immer engeren Toleranzen gearbeitet. Für Maxfeld, spezialisiert auf die Konstruktion und den Bau von hochpräzisen Folgeverbund, Stanz- und Stanzbiegewerkzeugen, bedeutet das, die Komponenten in den Werkzeugen exakt aufeinander abzustimmen – das gelingt mit Produkten von Misumi.

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Blendenträger: Baugruppe mit verstemmtem Bolzen und Kunststoffschraube.
Blendenträger: Baugruppe mit verstemmtem Bolzen und Kunststoffschraube.
(Bild: Maxfeld)

Langenzenn in Mittelfranken. Hier hat die Maxfeld Stanzbiegetechnik seit dem Jahr 2011 ihren Sitz. 1901 als Drahtfabrik Maxfeld gegründet, erinnert heute noch der Unternehmensname an den Gründungsstandort – Nürnberg-Maxfeld.

Zwei weiße Flaggen mit dem Firmenlogo begrüßen einen bei der Ankunft am Hauptgebäude. Im Büro des Geschäftsführers Udo Lechner übernimmt diese Aufgabe der Büro-Labrador Charly. 80 Mitarbeiter arbeiten in Langenzenn, der derzeit der einzige Standort ist. „Was jedoch nichts über die globale Ausrichtung des Unternehmens aussagt,“ so Lechner. „Wir sind so global, wie unsere Kunden es benötigen.“ Diese kommen hauptsächlich aus der Automobil-, Elektro/Elektronik-, und Möbelindustrie. Um dem Qualitätsanspruch seiner Kunden gerecht zu werden, ist das Unternehmen zertifiziert nach ISO 14001, ISO 9001, ITAF 16949.

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Maxfeld ist spezialisiert auf die Entwicklung, Konstruktion und den Bau und Betrieb von hochpräzisen Folgeverbund, Stanz- und Stanzbiegewerkzeugen. 20 bis 30 Neuwerkzeuge werden jährlich realisiert für die Herstellung von Stanz- und Stanzbiegeteilen aus allen Metallen mit allen möglichen Legierungen und Oberflächen. Die Werkzeuge werden im Haus für die Serienfertigung mit großen Chargen betrieben. Dabei wird entlang der kompletten Fertigungskette auf Wirtschaftlichkeit, hochwertige Materialien und die Nutzung der passenden und neusten Technik geachtet. Integrierte Vision-, Reinigungssysteme und angeschlossene Verpackungslinien runden die Kompetenzen von Maxfeld zu ganzheitlichen Lösungen ab. Fertigteile werden wahlweise 100%-ig automatisiert geprüft, von Flitter oder anderen leitenden Rückständen gereinigt und auf Kundenwunsch in Folie, Blister oder Kartons verpackt. Technisch vertraut Maxfeld auf hochpräzise Stanzbiegeautomaten von Bihler und Stanzautomaten von Bruderer, womit sie Materialdicken von 0,1 bis 3,0 mm verarbeiten.

Komponenten im Werkzeug exakt aufeinander abstimmen

Höchste Präzision, in egal welchem Größen- und Fertigungsbereich, ist auch der Grund für die heutige Zusammenarbeit mit Misumi. Kunden fordern immer genauere und präzisere Fertigteile. So wird beispielsweise bei der Schnittluft oder den Führungskonturen mit immer engeren Toleranzen gearbeitet. Dies bedeutet für Maxfeld, die Komponenten in den Werkzeugen exakt aufeinander abzustimmen. Im Falle der Sucherstifte hieß dies lange Zeit, eine Nacharbeit mit hohem manuellen und zeitlichen Aufwand. Denn diese müssen haargenau in die vorgestanzten Positionslöcher passen. Misumi bietet hier eine große Auswahl an Sucherstiften, die in 0,01-mm-Schritten auswählbar sind. Aus Standardteilen, die Nacharbeit nötig haben, oder Sonderteilen, wurde somit ein Kaufteil, welches einfach konstruiert und in kürzester Zeit lieferbar ist.

„Die Entscheidung Misumi zu testen fiel schnell. Günstige Preise und die Möglichkeit, ohne Mindestmengen zu bestellen, sprachen für das Unternehmen. Außerdem überzeugte der e-Catalog, der eine Onlinekonfiguration und Preisabfrage ermöglicht,“ so Konstrukteur Patrick Uebel.Der Erstkontakt über die Firma Dayton Progress , die den Vertrieb und die Beratung von Misumi-Stanzwerkzeugkomponenten in Europa übernimmt, fand vor 1,5 Jahren statt. Seitdem ist man bei Maxfeld sehr zufrieden und hat bereits auf weitere Produkte umgestellt. Beispielsweise Passstifte, welche mit µ2-Toleranzen in kleinen Stückzahlen bestellt werden. Mittlerweile greift man sogar bei der Ersatzbeschaffung für ältere Werkzeuge auf Misumi zurück. Entweder gibt es ein Kaufteil, oder das Unternehmen kann eine Sonderlösung in kurzer Zeit liefern.

Zeit für das Nacharbeiten der Sucherstifte gespart

Heute wird Misumi schon während der Konstruktion eingeplant. Genutzt wird dabei hauptsächlich der e-Catalog oder die Konfigurationssoftware Mold EX-Press. Zeichnungen fallen weg und es wird sofort die passende Artikelnummer bereitgestellt, die dann für die Bestellung im Onlineshop WOS (Web Ordering System) genutzt wird.

Das QCT-Konzept von Misumi wurde bei Maxfeld perfekt umgesetzt. Q (Qualität): Maxfeld ist von der hohen Qualität der Sucher- und Passstifte überzeugt. Die eigenen Qualitätsansprüche werden bestmöglich unterstützt. C (Cost): Maxfeld spart Zeit und damit Kosten für das aufwendige Nacharbeiten der Sucherstifte. Die Misumi-Lösungen sind standardisiert und dadurch kostengünstig. T (Time): Zeitersparnis und dadurch freie Kapazitäten im Werkzeugbau konnte man durch die Umstellung auf Misumi realisieren.

Dayton Progress auf der Stanztec: Halle MS-EG, Stand B-06

https://www.blechnet.com/stanztec/

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