Synapticon und Reynolds & Moore Partnerschaft für sichere humanoide Roboter

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Synapticon und Reynolds & Moore unterstützen Entwickler humanoider und mobiler Roboter auf dem Weg zur Zertifizierung.

Dr. Florian Weißhardt ist Head of Synapticon Intelligence.(Bild:  Synapticon)
Dr. Florian Weißhardt ist Head of Synapticon Intelligence.
(Bild: Synapticon)

Synapticon, Entwickler integrierter Antriebstechnik und funktionaler Sicherheit für die Robotik, und Reynolds & Moore, ein Beratungsunternehmen für Functional Safety Engineering, sind eine Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam unterstützen sie Entwickler humanoider und mobiler Roboter auf dem Weg zur Zertifizierung.

Humanoide Roboter verlassen die Labore, und damit verschiebt sich die entscheidende Frage. Es geht nicht mehr darum, ob ein Roboter laufen kann, sondern ob er in der Nähe von Menschen arbeiten darf. Die Sicherheitskonzepte, die die Branche aus der Industrierobotik übernommen hat, wurden für Maschinen hinter Schutzzäunen entwickelt. Nimmt man einem Roboterarm die Energie, bleibt er stehen. Nimmt man sie einem Humanoiden, fällt er. Um diese Lücke zu schließen, braucht es beides: eine Sicherheitsarchitektur auf Systemebene und die passende Hardware dafür. Genau hier ergänzen sich die beiden Unternehmen.

„Sicherheit ist bei humanoiden Robotern kein Feature, das man am Ende ergänzt, sondern eine Architekturentscheidung, die ganz am Anfang fällt“, erklärt Dr. Florian Weißhardt, Head of Synapticon Intelligence. „Die meisten Teams, mit denen wir sprechen, konzentrieren sich darauf, einen Prototyp zum Laufen zu bringen. Sobald sie an den Einsatz denken, stellen sie fest, dass die Normen, die sie brauchen, nicht für zweibeinige Maschinen geschrieben wurden. Reynolds & Moore kennt dieses Terrain, und gemeinsam können wir Teams hindurchführen, statt sie es auf die harte Tour herausfinden zu lassen.“

Zwei Partner, ein Weg zur Zertifizierung

Reynolds & Moore bringt Expertise und Beratungskapazität im Functional Safety Engineering in Nordamerika und Europa ein, von der Risikobeurteilung und dem Entwurf der Sicherheitsarchitektur bis zur Validierung und Zertifizierungsreife. Synapticon steuert die Komponenten und das Systemwissen dahinter bei: die Servoantriebsfamilien Somanet, ctilink-Aktuatoren für Robotergelenke und die Plattform Positron Safety AI, die Multi-Axis Safe Motion, Safe Human Detection und die Überwachung der operativen KI abdeckt. Die Plattform wird in Übereinstimmung mit IEC 61508, ISO 13849, IEC 61800-5-2, ISO/IEC TS 22440, IEC 62998 und IEC 61496 entwickelt.

Zusammen decken die beiden Unternehmen das gesamte Spektrum ab, um humanoide Roboter sicher zu machen: von Konzept und Risikobeurteilung über Umsetzung und Integration bis zur Zertifizierung. Reynolds & Moore begleitet das Safety Engineering und den Weg zum zertifizierten System, Synapticon liefert die Antriebstechnik und Sicherheitsarchitektur, auf der dieser Weg aufbaut.

„Wir sehen, dass immer mehr Humanoid-Programme an denselben Punkt kommen“, sagt Nicole Sophie Christiansen, Chief Commercial Officer bei Reynolds & Moore. „Der Roboter funktioniert, die Demo überzeugt, und dann muss das Team beantworten, wie das System sicher neben Menschen arbeiten und am Ende zertifiziert werden kann. Zu diesem Zeitpunkt steht die Architektur weitgehend fest, und Sicherheit wird zur teuren Nachrüstung. Wo funktionale Sicherheit schon in die Antriebe und die Motion-Plattform eingebaut ist, sieht dieses Gespräch ganz anders aus, und der Weg in den Einsatz wird deutlich kürzer. Deshalb wollten wir Synapticon in unserem R&M Safety Partner Ecosystem haben.“

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