Ephy-Mess Temperatursensor mit zwei Messfühlern in einem Gehäuse

Redakteur: Udo Schnell

Für Anlagen, bei denen es auf sehr hohe Zuverlässigkeit ankommt, hat Ephy-Mess einen sogenannten redundanten Temperatursensor entwickelt. Bei dem Sensor sind zwei Temperaturfühler in einem Gehäuse untergebracht.

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Redundanter Temperatur-Sensor für einen Messbereich von -40 bis 110°C und für Umgebungstemperaturen von -40 bis 65°C.
Redundanter Temperatur-Sensor für einen Messbereich von -40 bis 110°C und für Umgebungstemperaturen von -40 bis 65°C.
(Bild: Ephy-Mess)

Sensorik – us. Ephy-Mess hat einen Sensor entwickelt, bei dem zwei Temperaturfühler in einem Gehäuse untergebracht sind. Weil eine weitverbreitete Gehäusebauform und gängige Maße beibehalten wurden, kann der neue Sensor den Angaben zufolge in sehr vielen Fällen ohne mechanische Änderungen an vorhandenen Lagern oder Getrieben eingebaut werden kann.

Neu sei im Gegensatz zu üblichen CMS-Verfahren, wo ein Fehlersignal aus einer Vielzahl von Daten herausgefunden werden muss, ein aktiver Signalausgang. Dieser biete im Fehlerfall eine eindeutige Anzeige. Die im Sensorkopf integrierte Elektronik prüfe zyklisch beide im gleichen Gehäuse eingebauten Temperaturfühler auf Funktionsfähigkeit und schalte bei einem Ausfall auf den Reservesensor um. Gleichzeitig werde über den separaten Signalausgang eine Störungsmeldung ausgegeben. Eine Stromschleife mit Ausgang 4 bis 20 mA schließe Messwertverfälschungen aus, wie sie beispielsweise durch externe Störeinstrahlung verursacht werden.

Der Sensor ist mit einem Messbereich von -40 bis 110°C und für Umgebungstemperaturen von -40 bis 65°C spezifiziert. Ein zusätzlicher Vorteil liege im reduzierten Verkabelungsaufwand; bei bisher üblichen Systemen mit zwei separaten Sensoren werden zwei Leitungen benötigt. Mit dem neuen Sensor könne in der Steuerung eine der sonst erforderlichen zwei Eingangskarten entfallen, weil ab dem Temperatursensor nur noch eine Signalleitung zur Steuerung führt.

Gerade für Offshore-Anwendungen spielen Wartung und damit auch Lebensdauer von Komponenten eine wichtige Rolle. Ephy-Mess-Berechnungen zufolge ist diese für den neuen Sensor bei Betrieb unter maximal zulässiger Umgebungstemperatur von 65°C mit mehr als 25 Jahren deutlich höher als üblich.

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