Hochlauf in Grünheide Tesla braucht für sein deutsches Werk Tausende von neuen Mitarbeitern

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Der Elektroauto-Pionier hat sich offensichtlich vom früheren Absatzeinbruch im Vorjahr erholt, wie man jetzt stark vermuten kann. Jetzt braucht es im Auto- und Batterieumfeld mehr Kräfte ...

Tesla im Aufwind! Nicht nur für den geplanten Hochlauf der E-Auto-Produktion (im Bild) braucht Tesla in Grünheide viele neue Arbeitskräfte. Auch die dortige Batteriefertigung schreie danach ... (Bild:  P. Pleul / dpa)
Tesla im Aufwind! Nicht nur für den geplanten Hochlauf der E-Auto-Produktion (im Bild) braucht Tesla in Grünheide viele neue Arbeitskräfte. Auch die dortige Batteriefertigung schreie danach ...
(Bild: P. Pleul / dpa)

Seit einiger Zeit zeigt sich eine Trendwende bei Teslas E-Auto-Absatz. Denn im Mai 2026 wurden 5.111 Teslas in Deutschland zugelassen – das bedeutet nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts ein Plus von 322 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit hatte das Elon-Musk-Unternehmen einen Marktanteil von 2,1 Prozent bei Elektroautos. Tesla will deshalb seine Produktion im deutschen Werk in Grünheide bei Berlin nochmals hochfahren und dafür 1.000 weitere Mitarbeiter einstellen, wie es heute heißt. Das Unternehmen kündigte dazu an, dass ab Oktober mit der Steigerung des Produktionsvolumens um erneut ein Fünftel (auf dann 7.500 Fahrzeuge pro Woche) begonnen werden wird. Das hat, wie es weiter heißt, die Geschäftsführung auf einer Betriebsversammlung bekanntgegeben. Die Rekrutierung der 1.000 Neuen wird sich nach Angaben einer Sprecherin aber noch über den Monat Juli hinziehen. Rund 700 Mitarbeiter seien bereits eingestellt. Vor etwas mehr als zwei Jahren arbeiteten bei Tesla in Grünheide rund 12.400 Menschen. Dann sank die Zahl um 1.700 Personen bis zu diesem Jahr. Gehen die aktuellen Pläne auf, wären es in der Autoproduktion dann sogar 12.700 Mitarbeiter.

Auch die Tesla-Batteriefertigung braucht neue Leute

Der Autobauer plant aber auch noch, sogar über 1.500 Beschäftigte für die Batteriezellfertigung an diesem Standort neu einzustellen. Knapp 250 Millionen Dollar (rund 220 Millionen Euro) will Elektroauto-Pionier nach bisherigem Plan investieren, um die Voraussetzungen für eine Produktion von 18 Gigawattstunden Batteriezellen pro Jahr auf die Beine zu stellen. Auch für diesen Bereich sei die Rekrutierung in vollem Gange. Tesla benötigt dafür wohl sehr viele Fachkräfte, weshalb sich die Einstellungen etwas schwieriger gestalten, wie man zugibt. Zusammen mit der Einstellung von 1.500 Mitarbeitern für den Hochlauf der Batteriezellfertigung kommt man dann auf 3.500 zusätzliche Arbeitsplätzen, die kurz- und mittelfristig im Bereich der Fahrzeug- und Batteriefertigung in der Gigafactory von Tesla geschaffen werden. Auch will man rund 500 Leiharbeiter im Laufe des Jahres übernehmen.

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