Kunststoffrohre/Kunststoffmaschinen Maincor-Gruppe ist insolvent
Nach einer Mitteilung der Regionalzeitung „Mainpost“ hat die Schweinfurter Maincor AG Insolvenzantrag gestellt. Der Hersteller von Kunststoffrohren und Kunststoffmaschinen, der noch vor einiger Zeit zu den Top-Unternehmen Bayerns zählte, musste nach eigenen Angaben Einbrüche im Export hinnehmen.
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Wie aus einem Artikel auf der „Mainpost“-Website hervorgeht, hat der starke Einbruch des Exportgeschäfts insbesondere mit Spanien, Italien und Osteuropa dazu geführt, dass Maincor Zahlungsunfähigkeit droht. Angestrebt wird laut Maincor-Geschäftsführung ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das es ermöglichen würde, den Geschäftsbetrieb selbst uneingeschränkt fortzuführen.
Maincor wurde 2004 im Rahmen eines MBO gegründet
Maincor wurde 2004 im Zuge eines Management-Buyouts von Dieter Pfister, seiner Frau Gudrun und Werkleiter Martin Schneider aus der finnischen Uponor-Gruppe heraus gegründet. 2011 übernahmen die Gruppe über die Tochter Maintools die insolvente Firma Weißenberger in Mellrichstadt. Maintools ist im Bereich Werkzeug- und Formenbau sowie als Kunststoffmaschinenbauer und Auftragsfertiger tätig. Die Maincor-Gruppe stellt Kunstoffrohre für die Bauwirtschaft, die Automobilindustrie und den Maschinenbau her.
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