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AMB 2014

MAG zeigt Industrie 4.0-Know-how auf der AMB

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Vernetzung der Produktionssysteme bietet viele neue Potenziale und ein hohes Maß an Flexibilität. Digitalisierung der Produktion im Rahmen von Industrie 4.0 in Echtzeit, ist ein AMB-Thema bei MAG.
Die Vernetzung der Produktionssysteme bietet viele neue Potenziale und ein hohes Maß an Flexibilität. Digitalisierung der Produktion im Rahmen von Industrie 4.0 in Echtzeit, ist ein AMB-Thema bei MAG. (Bild: MAG)

Die Vernetzung der Produktionssysteme bietet viele neue Potenziale und ein hohes Maß an Flexibilität. Die Integration, Schaffung von Identität und Verknüpfung von Maschine, Mensch und Produkt bietet neue Möglichkeiten.Die Produktionssysteme werden sukzessive durch stringentere IT-Vernetzung verbunden. MAG zeigt auf der AMB wie das in Echtzeit klappt.

Diese Verknüpfung bietet ein erhebliches Potenzial, um Arbeitsabläufe zu verschlanken und flexible Strukturen zu schaffen, wie die MAG-Experten betonen. Dadurch erfolge ein gesamtheitlich hoher Grad der Produktionsüberwachung über die gesamte Wertschöpfungskette. Im Bereich der Montage werden die Arbeitstätigkeiten nach dem Montagefortschritt visualisiert - große Andon-Boards visualisieren den Grad der Fortschritte. Dies hilft den Bedienern dabei ein erhebliches Maß an Disziplin zu übermitteln: bis hin zu selbststeuernden Regelkreisen, wie es weiter heißt.

Totale Integration ist das Credo

Die Digitalisierung und Integration von Checklisten in den Montageprozess bringe einen Anstieg an Qualität und das Ausweiten von Standards mit sich. Digitale Visualisierung und Verwenden von Shopfloormanagement-Standards sind die Hebel, um nachhaltigen Erfolg zu schaffen, sagen die MAG-Experten. Am Info-Terminal (BDE-Terminal) würden verschiedene Prozesse bereits durch den Werker aktiv eingegeben. Echtzeitrückmeldung der erbrachten operativen Leistung, Fortschrittsmeldung der Maschinenfertigstellung auf Stücklistenbasis und das Nutzen von externen Endgeräten, wie etwa eines i-PADs dienten zur Steigerung der Mobilität. Auf die Monitore werden in Echtzeit Daten übertragen und visualisiert, somit findet außerdem eine Störungsvisualisierung statt, wie es weiter heißt. Zusätzlich werden in Echtzeit Daten visualisiert und an die Werkerarbeitsplätze abgegeben. Die Mitarbeiter in der Fertigung bei MAG erhielten so ein regelrechtes Abbild der Produktionssysteme auf dem Monitor dargestellt. Die selbst organisierende adaptive Logistik sei ein weiterer Hebel, um Flexibilität und somit mehr Erfolg zu generieren.

Produkionsplanung soll auf Nachfrage selbstständig reagieren

„Mit der Industrie-4.0-Integration bei MAG IAS am Standort Eislingen möchte MAG ein erhebliches Potenzial an Produktivität heben“, so Christian Reik, Leiter Produkt- und Prozessqualität bei MAG IAS. Mit Hilfe der Ausweitung auf weitere Bereiche sollen Kapazitätsengpässe direkt an den Vertrieb gespiegelt werden, um so eine Nivellierung der Kapazitäten über die gesamte Unternehmung zu erhalten. Eine flexible und echtzeitnahe Produktionsplanung werde zunehmend auf die Marktnachfrage automatisch reagieren und Simulationen über die gesamte Wertschöpfungskette bilden, um daraus die Ableitung von Kapazitäten, Liquidität, G&V und Bilanz darzustellen. Dies fordert laut Reik eine zunehmend strengere Kommunikation und fordere das Verständnis zahlreicher Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im System. MM

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