Etiketten Herma bringt trägerlose Etiketten für praktisch jeden Logistikeinsatz

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Beim Etikett Linerless Plus setzt Herma auf einen selbst entwickelten mehrschichtigen Haftkleber, der vollflächig mit hoher Anfangs- und Endhaftung aufgetragen werden kann. Dabei werden keine klebstofffreien Zonen zum Schneiden benötigt.

Das Besondere bei Linerless Plus: Der eingesetzte mehrschichtige Haftkleber aus der Herma-Entwicklung ermöglicht einen vollflächigen Klebstoffauftrag.(Bild: ©  Stock Rocket - stock.adobe.com)
Das Besondere bei Linerless Plus: Der eingesetzte mehrschichtige Haftkleber aus der Herma-Entwicklung ermöglicht einen vollflächigen Klebstoffauftrag.
(Bild: © Stock Rocket - stock.adobe.com)

Rechtzeitig zum Start der neuen europäischen Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) bringt Herma das trägerlose Etikett Linerless Plus auf den Markt. Zur Anwendung soll es insbesondere bei der ressourcenschonenden Kennzeichnung in Logistik, Versand und weiteren industriellen Anwendungen kommen. Wie Herma angibt, ist das Linerless Plus ein Produkt, das sowohl für automatische Etikettierung als auch für den in Logistikzentren nach wie vor beliebten Etikettendruck per Tischdrucker und anschließender manueller Etikettierung taugt. Gleichzeitig habe Herma, wie es heißt, bekannte Schwachstellen herkömmlicher Linerless-Lösungen gezielt adressiert: Anwender würden jetzt von besonders guten Hafteigenschaften profitieren und von einem verbesserten Schneideverhalten beziehungsweise reduzierten Anlagerungen im Drucker.

Es gibt nicht die eine Linerless-Lösung für jede Anwendung. Entscheidend sind der Etikettierprozess, die eingesetzte Technik und die Anforderungen an das Etikett.

Sven Pleier, Key Account Manager Etiketten bei Herma

Linerless-Etiketten kommen ohne das Trägermaterial konventioneller Selbstklebeetiketten aus. Das reduziert den Materialeinsatz und vermeidet Abfall, der nach der Etikettierung entsorgt werden muss. Je 1,5 Millionen Etiketten im Standardformat 105 Millimeter × 148,5 Millimeter lässt sich bei gleicher Kennzeichnungsleistung beispielsweise etwa 1,37 Tonnen Trägermaterial sparen und der CO2-Ausstoß um 1,42 Tonnen verringern, wie Herma angibt.

Ökologisch und ökonomisch von Vorteil

Weil die neuen Linerless-Plus-Etiketten keine klebstofffreie Zone haben, werden Anwender flexibler in den Etikettenabmessungen. „Sie können nun einfacher Rollenbreiten bestellen, die von üblichen Standardabmessungen abweichen“, erläutert Pleier. „Auch daraus können ökologische wie wirtschaftliche Vorteile resultieren.“

Mit Linerless Plus ergänzt Herma seine bereits verfügbaren silikonfreien „InNo-Liner“-Etiketten, bei denen die Klebstoffschicht erst unmittelbar vor dem Aufbringen des Etiketts durch Wasser aktiviert wird. Linerless Plus folgt dagegen dem klassischen silikonisierten Linerless-Prinzip. Dadurch eignet es sich sowohl für entsprechende Print-&-Apply-Systeme als auch für Tischdrucker und eröffnet zudem Anwendungen auf weiteren Oberflächen, beispielsweise Folien.

(ID:50938525)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung