Bleibt bei Muttern Kein Jindal-Deal in Sachen Thyssenkrupp Steel – vorerst!

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Thyssenkrupp will die Stahlsparte jetzt nicht mehr an den indischen Konkurrenten Jindal verkaufen, wie jetzt bekannt wurde.

Auf Eis gelegt! Viele Monate hat Thyssenkrupp über den Verkauft der Stahlsparte Thyssenkrupp Steel Europe an Jindal Steel verhandelt. Nun hat sich das Blatt in eine ganz andere Richtung gewendet ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Auf Eis gelegt! Viele Monate hat Thyssenkrupp über den Verkauft der Stahlsparte Thyssenkrupp Steel Europe an Jindal Steel verhandelt. Nun hat sich das Blatt in eine ganz andere Richtung gewendet ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Die beiden Unternehmen haben nun entschieden, die seit September 2025 laufenden Gespräche wegen des Verkaufs von Thyssenkrupp Steel an Jindal auf Eis zu legen. Die Neuaufstellung des Segments soll wohl aus eigener Kraft konsequent vorangetrieben werden, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabler aufzustellen. Mittelfristig will sich Thyssenkrupp aber dennoch vom Stahlgeschäft trennen. Die Gründe dafür, nicht mehr mit dem indischen Unternehmen über die Stahlsparte zu verhandeln, seien zum einen die besseren Rahmenbedingungen für Stahlhersteller in Europa und zum anderen die Fortschritte bei der Sanierung der Sparte.

Die EU hat die Bedeutung der Stahlindustrie erkannt!

Denn die EU hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt. Sie hat nun den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen, ruft Thyssenkrupp in Erinnerung. Vor diesem Hintergrund bleibt eine Verselbstständigung von Thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der Thyssenkrupp AG zunächst das erklärte Ziel. Jindal sei, das müsse hier gesagt werden, während der gesamten Gespräche ein konstruktiver und engagierter Partner gewesen.

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