Zölldrohungen Trumps neueste Zoll-Idee steht bevor! Deutschland wäre gelackmeiert!

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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In dieser Woche steigen wieder mal die US-Zölle! Und zwar auf Fahrzeuge aus der EU, was vor allem in Deutschland zu spüren sein wird ...

Donald Trump lässt mal wieder die (EU)-Welt erzittern. Denn letztens hat er angekündigt, die bestehenden Zölle auf Lkw und Pkw aus der EU deutlich anzuheben. Das schmeckt vor allem deutschen Autoherstellern gar nicht, wenn es kommen sollte ...(Bild:  AP)
Donald Trump lässt mal wieder die (EU)-Welt erzittern. Denn letztens hat er angekündigt, die bestehenden Zölle auf Lkw und Pkw aus der EU deutlich anzuheben. Das schmeckt vor allem deutschen Autoherstellern gar nicht, wenn es kommen sollte ...
(Bild: AP)

Trump hatte am Freitag auf der Plattform Truth Social angekündigt, dass er Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Er begründete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen. Die EU und die Wirtschaft kritisieren nun die angekündigte Zollerhöhung scharf. Die EU-Kommission behält sich deshalb Gegenmaßnahmen vor, wenn Trump seine Ankündigung tatsächlich wahr machen sollte. Und das Bundeswirtschaftsministerium teilt lediglich mit, dass es die Ankündigung des US-Präsidenten zur Kenntnis genommen hat. Die Bundesregierung stehe auch in engem Austausch mit der EU-Kommission. Letztere führt bekanntlich die Gespräche mit der US-Seite. Und Bernd Lange, der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, bezeichnet Trumps Ankündigung als inakzeptabel. Für den deutschen Verband der Automobilindustrie (VDA) ist Trumps Vorstoß eine erneute und schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen.

Das meinen Ifo-Institut & Co zu den neuen Zöllen

Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, warnte vor erheblichen Risiken für die deutsche Wirtschaft, wenn die Zölle kommen. Falls daraus ein neuer Handelskrieg werde, drohe Deutschland auch 2026 eine Rezession. Un Jens Südekum, Berater im Bundesfinanzministerium, rät zunächst zum Abwarten. Seiner Meinung nach sollte erst noch geprüft werden, ob die angekündigten US-Zölle tatsächlich erhoben werden. Für diesen Fall sprach er sich allerdings für angemessene Gegenmaßnahmen aus Richtung EU aus. Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), fordert gar eine harte Gegenreaktion. Trump sei nämlich im Augenblick innenpolitisch relativ schwach! Deshalb sei das jetzt der Zeitpunkt, um mit Gegenzöllen – und insbesondere durch die Besteuerung von US-Tech-Unternehmen – bestehende Nachteile auszugleichen und sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen. Und beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hieß es, dass die amerikanische Seite mit immer neuen Provokationen das gegenseitige Vertrauen beschädigt.

Über zwei Milliarden Mehrkosten für deutsche Autohersteller

VDA-Präsidentin Hildegard Müller fordert: „Das Handelsabkommen, das zwischen der EU und den USA vereinbart wurde, muss von beiden Seiten eingehalten werden.“ Doch dabei müsse Brüssel auch endlich die Abmachungen umsetzen. Die zusätzlichen Abgaben werden laut Müller die europäische Automobilindustrie in einer ohnehin angespannten Lage hart treffen. Alle für die deutschen Autohersteller könne das eine Zusatzbelastung von rund 2,5 Milliarden Euro bedeuten.

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