Kunststoffverarbeitungs-News

Trotz Fakuma-Ausfall – Wittmann Battenfeld bringt neue Exponate!

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Kleine Trockner mit großer Wirkung

Die neuen Drucklufttrockner der Card-Serie sind seit Anfang April diesen Jahres ein fester Bestandteil des Wittmann-Produktportfolios, heißt es dazu. Die ersten Monate hätten gezeigt, dass sich trotz des breiten Spektrums an Modellen und Größen drei Gerätetypen besonderer Beliebtheit erfreuen: Dabei handelt es sich um die Größen Card 6G/FIT, Card 10S und Card 20S. Bei diesen kann die gewünschte Trocknungstemperatur per Touch-Bedieneinheit eingestellt werden. Nach Ablauf der Vortrocknungszeit erlaubt eine Signalausgabe den automatischen Produktionsstart, betont Wittmann. Die Materialtrocknungsdaten können über USB-Port oder OPC UA exportiert werden.

Als kleine Trockner mit großer Wirkung bezeichnet Wittmann Battenfeld die Systeme der Card-Serien. Links das Modell G und daneben ein Modell der S-Serie. Nach Ablauf der Vortrockungszeit kann die Produktion damit selbstständig gestartet werden.
Als kleine Trockner mit großer Wirkung bezeichnet Wittmann Battenfeld die Systeme der Card-Serien. Links das Modell G und daneben ein Modell der S-Serie. Nach Ablauf der Vortrockungszeit kann die Produktion damit selbstständig gestartet werden.
(Bild: Wittmann Battenfeld)

Mit der integrierten Wochenzeitschaltuhr ließe sich der Einsatz der Trockner ideal an die Produktionsplanung anpassen. Sie sollen sofort parat sein, sobald trockenes Material benötigt werde. Bei den Card-S-Modellen wird der Druckluftverbrauch über eine intelligente, digitale Luftmengenregelung äußerst fein und exakt dem jeweiligen Bedarf angepasst, heißt es.

Erfolge die Befüllung der Trockner anhand eines Fördergeräts, sei die kontinuierliche Materialversorgung sichergestellt und der Trockner erkenne selbstständig, wenn die Trocknungstemperatur verringert werden soll.

Überschreitet die Frequenz zwischen zwei Förderzyklen eine gewisse Zeitspanne, führt Wittmann weiter aus, so wird dieser Umstand als „kein Materialverbrauch“ interpretiert, und der Trockner leitet die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz des Materials und zur Reduzierung des Energieverbrauchs ein.

Card-Trockner lassen sich übrigens direkt am Maschineneinzug montieren. In Kombination mit einem Klauenflansch können die Geräte in eine Park- oder Entleerungsposition geschoben werden. Kommen bei den Card-Trocknern Schnellwechseladapter zum Einsatz, könnten sie rasch von einer Maschine auf eine andere Maschine umgesetzt werden.

Direktgekühlte Druckgeräte erfüllen Anwenderwünsche

Die Reaktionen auf die Einführung der 1- und 2-Kreis-Varianten des Druckgeräts Tempro plus D100 sollen alle Erwartungen bei weitem übertroffen haben. In den Rückmeldungen wurde immer wieder nach einem direktgekühlten Druckgerät derselben Baugröße gefragt. Jetzt hat Wittmann ein solches entwickelt: das neue Tempro plus D120, das es ebenfalls in 1- und 2-Kreis-Ausführung gibt.

Das direktgekühlte System Tempro plus D120 von Wittmann bringt eine Kühlleistung von 80 kW mit einem Δt von 75 °C zum Kunststoffverarbeiter.
Das direktgekühlte System Tempro plus D120 von Wittmann bringt eine Kühlleistung von 80 kW mit einem Δt von 75 °C zum Kunststoffverarbeiter.
(Bild: Wittmann Battenfeld)

Schon die Standardausrüstung soll sich sehen lassen können. Doch in Kombination mit den möglichen Optionen, erweitere sich die Funktionalität noch weiter:

  • Es verfügt über eine direkte Kühlleistung von 80 kW bei einem Δt von 75 °C;
  • Die Standardheizleistung von 9 kW kann auf 12 kW oder 16 kW erhöht werden;
  • Zur Auswahl stehen nur Edelstahlpumpen mit verschleißfreier Magnetkupplung, die einen maximalen Durchflussbereich von 40 l/min bis 90 l/min abdecken können;
  • Eine Besonderheit stellt die frequenzgeregelten Pumpe mit 1,1 kW / 50 l/min / 9 bar dar. Die Vorteile dieser im Temperiergerät verbauten Pumpe liegen in der Ausdifferenziertheit der Regelmöglichkeiten hinsichtlich Drehzahl, Druck und Durchfluss. So wird es jedem Anwender individuell möglich gemacht zu entscheiden, über welchen Parameter der Prozess geregelt werden soll – das spart Energie;
  • Die neue Euromap-82.1-Schnittstelle ist optional verfügbar, ebenso die Nutzung des OPC-UA-Protokolls.

Wittmann und Wittmann Battenfeld sehen sich außerdem als Vorreiter des „One-Stop-Shopping“, und sind als solche mit der standardmäßigen Wittmann-4.0-Schnittstelle, wie es dazu heißt, auch bestens gerüstet, um die umfassende digitale Kommunikation sämtlicher Komponenten einer Arbeitszelle untereinander zu ermöglichen.

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