Anbieter zum Thema
Als einer der ersten Kunden setzt SMW das rationelle Rapid-Weld-Verfahren ein. Dieser Hochleistungsschweißprozess zeigt seine Vorteile bei mittel- bis dickwandigen Stählen, wo große Abschmelzleistungen und optimale Einbrandtiefen erforderlich sind.
Rapid-Weld-Schweißverfahren reduziert Schweißzeit um 25%
Auch akustisch lässt Rapid Weld keinen Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit: Der genaue Lichtbogen erzeugt einen sonoren, gleichmäßig kräftigen Ton. Eine schnelle Drahtförderung bis über 12 m/min ermöglicht hohe Verfahrensgeschwindigkeiten und damit kurze Schweißzeiten.
Dank des scharf fokussierten Lichtbogens arbeitet der Prozess mit minimalem Wärmeeintrag, sodass weitgehend verzugsfreie Nahtergebnisse erreicht werden. Außerdem ist eine Nahtvorbereitung selbst bei großen a-Maßen nicht mehr nötig. Das schnelle Schweißverfahren reduziert die Schweißzeit um gut 25%.
Rapid-Weld-Schweißen kommt ohne WIG-Wurzel aus
Denn waren herkömmlich zum Beispiel drei Lagen (1 × WIG und 2 × MAG) notwendig, um eine HV-Naht sicher zu schweißen, kommt Rapid Weld ohne die WIG-Wurzel aus. Auch bei V-Nähten kann das langsamere und teure WIG-Verfahren eingespart und so ein hohes Rationalisierungspotenzial erreicht werden.
Zudem arbeitet das innovative Verfahren sehr spritzerarm, was Nacharbeiten entscheidend minimiert. Auf das Schweißen der Gegenlage kann, wenn nicht konstruktiv erforderlich, verzichtet werden. Mit dem stark fokussierten Rapid-Weld-Lichtbogen lässt sich sicher durchschweißen und eine saubere Wurzel erreichen.
Schweißstromquelle liefert Voraussetzung für das Rapid-Weld-Verfahren
Die technische Voraussetzung für den Rapid-Weld-Prozess liefert die Schweißstromquelle Qineo Pulse, bei der die geeigneten Schweißparameter für fünf verschiedene Prozessvarianten ebenso wie für die erforderlichen Lichtbogeneigenschaften fertig programmiert hinterlegt sind und nur noch abgerufen werden müssen. Zwei autarke Feinabgleiche – für Lichtbogenlänge und Lichtbogendynamik – sorgen für einen optimalen Schweißprozess. Mit dem Bedienmodul Master kann SMW die Parameter von bis zu tausend Jobs hinterlegen und auf Knopfdruck abrufen.
Abgestufte Benutzerrechte sorgen dafür, dass sich bestimmte Schweißparameter nur von autorisierten Mitarbeitern ändern lassen. SMW hat die 600-A-Qineo-Stromquellen zudem mit Wire-Drive-Doppelkoffern ausgestattet, um umrüstfrei mit zwei verschiedenen Drahtstärken arbeiten zu können.
* Wolfgang Schulz ist Betriebsleiter bei der SMW Spezialmaschinen und Werkzeugbau GmbH & Co. KG in 17036 Neubrandenburg, Dipl.-Ing. Walter Lutz ist freier Fachjournalist in 35708 Haiger
(ID:25317110)