Weil`s schee is`! Bayerns Unternehmer fühlen sich eigentlich gut aufgehoben

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Eine Umfrage hat jetzt ergeben, dass in Bayern ansässige Unternehmen mit dem süddeutschen Standort über die Maßen zufrieden sind ...

Eine aktuelle Umfrage in Sachen Standortattraktivität hat ergeben, dass Bayerns Unternehmer sich zum allergrößten Teil sehr gut fühlen. Hier die Details ...(Bild:  KI-generiert)
Eine aktuelle Umfrage in Sachen Standortattraktivität hat ergeben, dass Bayerns Unternehmer sich zum allergrößten Teil sehr gut fühlen. Hier die Details ...
(Bild: KI-generiert)

Die bayerischen Unternehmen sind mit ihrer Standortwahl mehrheitlich zufrieden. Denn rund 91,5 Prozent beantworteten im Rahmen einer aktuellen Umfrage von IW Consult im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft die Frage, ob sie sich wieder im Freistaat ansiedeln würden, mit einem Ja. Das ist sogar etwas mehr als noch vor einem Jahr. Außerdem sei es der höchste Zufriedenheitswert seit 2022. Noch im vergangenen Jahrzehnt lag die Loyalität mit oft über 95 Prozent aber höher. Die Standortqualität wird von den 700 befragten Unternehmen im Schnitt mit 72,5 (von 0 bis 100 Punkten) bewertet. Das ist im Vergleich zu 2025 stabil. Auf lange Sicht sei es aber ein eher mittlerer Wert. Allerdings lagen die Werte in den Jahren 2019 und 2020 noch über 75.

Oberbayerische Unternehmen sind die glücklichsten

Die besten Qualitätsnoten in Bayern bekommt – wie in den Vorjahren – Oberbayern (mit 76,9 Punkten). Dahinter folgen Schwaben mit 75,9, Mittelfranken mit 73, die Oberpfalz mit 72,6, Niederbayern mit 72,4 sowie Oberfranken mit 68,4. Das Schlusslicht heißt Unterfranken mit 67,2 Punkten. Die Loyalität zum eigenen Regierungsbezirk sei allerdings etwas anders verteilt! Denn sie ist in Schwaben mit 86,3 Prozent am höchsten! Dann folgen Oberbayern mit 84,1, Mittelfranken mit 83,2, Niederbayern mit 81,1 und Oberfranken mit 79,2. Auch dabei schneidet Unterfranken am schlechtesten ab – zusammen mit der Oberpfalz (mit 78 Prozent). Alle Werte sind niedriger als die Standortloyalität zu Bayern insgesamt! Ein Verbleib im eigenen Regierungsbezirk ist allerdings auch ein engeres Kriterium als ein Verbleib im Freistaat, merkt der VBW an. „Die bayerischen Firmen bekennen sich weiterhin klar zum Freistaat“, kommentiert Bertram Brossardt, der VBW-Hauptgeschäftsführer, das Ergebnis. Für ihn ist das außerdem ein wichtiges positives Signal. Aber Brossardt weist auch darauf hin, dass die Standortattraktivität langfristig an Qualität verloren hat. Das müsse sich wieder ändern.

Sorgenfalten bereitet die mangelnde Investitionsbereitschaft

In der Umfrage wurden übrigens auch Schulnoten für fünf wichtige Themenfelder abgefragt. Am schlechtesten schnitt dabei das Verwaltungshandeln ab, das sich um 0,1 auf die Note 4,3 verschlechterte. Bei Energie und Rohstoffe ging es um 0,2 (auf die Note 3,7) nach unten. Innovationsumfeld und allgemeine Infrastruktur erhielten wie vor einem Jahr die Noten 3,1 und 3,3. Der Bereich Humankapital verbesserte sich um 0,1 (auf 3,8). Sorgen macht sich Brossardt aber über die sinkende Investitionsbereitschaft. Denn am deutlichsten falle der Rückgang bis 2028 dabei mit knapp 16 Prozent bei den Ausrüstungsinvestitionen aus. Brossardt abschließend: „Aber auch bei Bauten, Digitalisierung oder Forschung und Entwicklung soll in den nächsten zwei Jahren deutlich weniger investiert werden. Das ist ein äußerst fatale Entwicklung!“

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