Additive Metalltrends Das Formnext-Highlights in Sachen 3D-Druck mit Metall

Quelle: Mesago Messe Frankfurt / Th. Masuch 3 min Lesedauer

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Viel wird um die Innovationen der bekannteren 3D-Drucker-Hersteller noch „geheimnist“, was deren Auftritt auf der Formnext 2026 angeht. Doch einiges ist bereits im Vorfeld heraus gesickert ...

In gut drei Wochen startet die neue Ausgabe der Leitmesse in Sachen additive Fertigung in Frankfurt am Main – die Formnext 2026. Hier geben wir Ihnen schon mal einen Einblick in das, was sich offensichtlich in puncto 3D-Druck mit Metall derzeit in der Branche tut ...(Bild:  Mesago)
In gut drei Wochen startet die neue Ausgabe der Leitmesse in Sachen additive Fertigung in Frankfurt am Main – die Formnext 2026. Hier geben wir Ihnen schon mal einen Einblick in das, was sich offensichtlich in puncto 3D-Druck mit Metall derzeit in der Branche tut ...
(Bild: Mesago)

Auch wenn sich die großen Hersteller vor der Formnext zu ihren Innovationen kaum in die Karten schauen lassen, so sind doch einige Neuheiten im Bereich der additiven Fertigung mit Metallen in Erfahrung gebracht worden. Daraus lassen sich auch schon interessante Trends erkennen! Fronius (Draht-WAAM) und Oscar PLT (LMD mit Draht) stellen etwa neue Systeme vor, die vorwiegend für die Reparatur und Herstellung großer Bauteile konzipiert sind. Das griechische Unternehmen Anima, das bisher unter anderem seine Systeme aus Asien vertrieben hat, tritt nun mit eigenen PBF-Maschinen (PBF = Powder Bed Fusion) auf. Dahinter verbergen sich auf europäische Anforderungen und Bedürfnisse modifizierte Anlagen des chinesischen Herstellers Zrapid. Und einen weiteren Schritt zur eigenständigen Marktpositionierung geht der italienische Systemhersteller Atlix, der das 3D-Druck-Business von Trumpf übernommen hat respektive weiterführt. Er stellt dazu sein neues Branding vor. Sehen wir uns diese Innovationen nun genauer an ...

1. Atlix macht den Trumpf-Namen Truprint zu „xBuild“

Atlix führt, wie oben schon erwähnt, das Geschäft mit den Trumpf-3D-Druckern weiter, und verpasste den Maschinen nun eine neue visuelle Identität. Seit dem 1. September 2026 werden nämlich alle Neubestellungen mit dem überarbeiteten Atlix-Branding ausgeliefert – einschließlich neuer Produktnamen und neuen visuellen Designs. Im Mittelpunkt des neuen Portfolios steht der neue Name „xBuild“, der den bisherigen Trumpf-Namen Truprint ablöst. Das soll die Produkte von Atlix mit dem übergeordneten „xWorld“-Ökosystem verbinden, wie es heißt. Das Portfolio umfasst vier Systeme („xBuild“ 1000, 2000, 3000 und 5000), die jeweils für spezifische Produktionsanforderungen ausgelegt sind, technisch gesehen, aber unverändert blieben. Die kommenden Monate würden für Atlix eine wichtige Phase sein. Die Italiener hätten demnach viel Arbeit vor sich und könnten es kaum erwarten, die vielen Neuheiten auf der Formnext zu präsentieren.

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2. Fronius packt den WAAM-Prozess in die Zelle

Ob Ersatzteil, Prototyp oder komplexes Einzelstück – das additive Fertigungsverfahren Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) gewinnt laut Fronius in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Der Formnext-Aussteller vereint deshalb in seiner neuen Additive Cell sowohl CMT-Schweißtechnologie, Prozesssteuerung als auch Software. In der Schweißzelle sorgt das CMT Additive PRO in Kombination mit der Fronius-„iWave“ für einen präzisen Schweißvorgang, wie man erfährt. Die Systemsteuerung namens Polaris steuert dazu alle Abläufe. Die Additive Cell arbeitet außerdem mit dem eigens entwickelten Software-Bundle Vectris, das das „Machine Tool Service“-KIT und den Postprozessor in einer zentralen Plattform vereint. Als Einsatzgebiete nennt Fronius unter anderem das Thema Reverse Engineering, die Optimierung bestehender Bauteile, aber auch die Neukonzeptionierung.

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