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IT-Sicherheit Universität bietet neuen Start-up-Studiengang

| Redakteur: Melanie Krauß

IT-Sicherheit studieren und dabei gleichzeitig ein Unternehmen gründen – das bietet der neue Masterstudiengang „Entrepreneurial Cybersecurity“ an der Universität des Saarlandes.

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Die Studiengangsinitiatoren Prof. Bernd Finkbeiner (hinten links) und Prof. Andreas Zeller (hinten rechts) mit den Erfindern des "Bitahoy Watchdog": Alexander Fink, Marius Bleif und Roman Tabachnikov (vorne v.l.).
Die Studiengangsinitiatoren Prof. Bernd Finkbeiner (hinten links) und Prof. Andreas Zeller (hinten rechts) mit den Erfindern des "Bitahoy Watchdog": Alexander Fink, Marius Bleif und Roman Tabachnikov (vorne v.l.).
(Bild: Becker und Bredel )

In vier Semestern entwickeln Studierende eine Gründungsidee der IT-Sicherheit und bringen erste Prototypen bis hin zur Marktreife. Dazu stellt ihnen die Universität Mentoren aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Seite. Für die besten Ideen werden anschließend Gründerstipendien und Termine mit Investoren vermittelt.

„Oftmals fehlen den jungen Leuten schlicht die nötige Erfahrung und Expertise, um erfolgreich zu gründen“, so Initiator Prof. Andreas Zeller. Das will der neue Studiengang ändern: Ungefähr die Hälfte des Studiums besteht aus Vorlesungen und Seminaren zu Themen der Cybersicherheit und Informatik. Die andere Hälfte des Studiums umfasst das Gründungsprojekt nebst darauf aufbauender Masterarbeit.

Erste Projekte laufen bereits

„Besonders motivierend an unserem Studiengang ist, dass man nicht irgendwelche beliebigen Projekte verfolgt, sondern an etwas Eigenem arbeitet, mit dem man nach dem Studium den Lebensunterhalt finanzieren kann“, sagt auch Student Marius Bleif.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Roman Tabachnikov und Alexander Fink wird er voraussichtlich zu den ersten Absolventen des im Wintersemester 2018 gestarteten Studiengangs gehören. Die drei Saarbrücker Studenten entwickeln ein Produkt, das vernetzte Geräte im Heimnetzwerk absichern soll, den „Bitahoy Watchdog“.

Der ungefähr zigarettenschachtelgroße Rechner mit nur einer Platine wird ins heimische Netzwerk eingebunden. Dort überwacht er das Netzwerk und die Kommunikation aller darin befindlichen Geräte. Mit ihrem Produkt konnten die Studenten bereits das Interesse von Investoren wecken, für die weitere Vermarktung wollen sie jetzt eine Firma gründen.

Industrieunternehmen, die an einer Kooperation mit der Universität interessiert sind, können sich per E-Mail bei Zeller melden: zeller@cispa.saarland

Buchtipp

Das Fachbuch "Cybersicherheit" führt grundlegend und praxisnah an die Einführung von Sicherheitsarchitekturen in produzierenden Unternehmen heran. Dabei werden bewusst neue digitale Entwicklungen, wie die Vernetzung industrieller Maschinen und Anlagen durch Industrie-4.0-Technologien, adressiert.

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