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Firmensicherheit Videosysteme für die Sicherung von Firmengeländen

| Autor/ Redakteur: Florian Lauw / M.A. Frauke Finus

Damit nicht jeder einfach aufs Gelände kommt, nutzt Einweggasflaschenspezialist LBM Techno Gas Videoüberwachungskameras und ein Zutrittskontrollsystem von Abus.

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Das Firmengelaende von LBM Techno Gas wird abgesichert durch Videoueberwachung von Abus.
Das Firmengelaende von LBM Techno Gas wird abgesichert durch Videoueberwachung von Abus.
(Bild: Abus)

Von Rettungswesten, Feuerlöschern bis hin zu Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: Hinter LBM Techno Gas verbirgt sich ein Unternehmen, dessen Produktpalette ebenso vielfältig wie sicherheitsrelevant ist. Seit 1987 werden hier Einweggasflaschen und -kapseln hergestellt, welche unter anderem im Bereich Lebensrettungstechnik zum Einsatz kommen. Der 2017 fertiggestellte Neubau des Firmensitzes in Langenfeld im Rheinland wurde mit dem Zutrittskontrollsystem w-App-Loxx und Videoüberwachungskameras von Abus gemäß höchsten Sicherheitsstandards ausgerüstet.

Wer das optisch auffällige Firmengebäude betritt, bemerkt sofort die im Eingangsbereich an der Wand hängenden, unterschiedlich großen Stahlflaschen, die in ihrer Anordnung an ein Xylophon erinnern. Es sind die Produkte von LBM Techno Gas.

Der Fokus ihrer Produktpalette liegt seit der Firmengründung 1987 auf der qualitativen Fertigung von dicht verschweißten, nicht wiederfüllbaren CO2-Druckgasflaschen mit Langzeitdichtheit. Darüber hinaus werden die Gasflaschen und -kapseln (in den Größen 37 mm bis 2 l) neben Kohlenstoffdioxid auch mit Stickstoff oder Argon gefüllt – je nach Kundenwunsch und Anwendung. Die Anwendungsbereiche reichen vom Brandschutz wie zum Beispiel in Feuerlöschern oder Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und der Lebensrettungstechnik, zum Beispiel Lawinenrucksäcke, Rettungswesten und -inseln sowie Aufschwimmhilfen, bis hin zum Einsatz im Militär, wo LBM Gasflaschen unter anderem bei Überlebensanzügen von U-Boot-Besatzungen verwendet werden.

Sicherheit ab dem ersten Spatenstich

Die Produkte von LBM sorgen in vielfältiger Weise für höchste Sicherheit – daher war es naheliegend, dass bei der Absicherung des neuen Geschäftsgebäudes in Langenfeld auf einen Experten im Bereich Sicherheitstechnik gesetzt wurde: Abus.

Um schon während der Bauphase keine bösen Überraschungen durch Diebstähle von der Baustelle befürchten zu müssen und auch später vor Langfingern oder unbemerkten Zwischenfällen sicher zu sein, legte LBM Prokurist Lars Blöcher auf Sicherheit „vom ersten Spatenstich an“ Wert. Damit beauftragte man einen langjährigen Wegbegleiter in direkter Nachbarschaft: das Familienunternehmen Herbertz Sicherheitstechnik. Seit 1984 ist es Abus Partner und verfügt über höchste Kompetenz in der Errichtung komplexer Absicherungen.

Videoüberwachung in vollem Einsatz

Zahlreiche IP-Kameras von Abus sind auf dem Gelände verbaut, sowohl im Außen- und Eingangsbereich als auch im Treppenhaus. Diese elektronischen Augen wurden von Herbertz Sicherheitstechnik installiert und zeichnen mit Hilfe eines Digitalrekorders auf – die Stellen, an denen eine Bewegung stattfand, werden vom System automatisch markiert. In Zukunft ist geplant, auch die Sprechanlage an der Eingangstür mit einer IP Kamera zu verbinden, um direkt zu sehen, welcher Besucher auf Einlass wartet.

Besonders hervorzuheben bei diesem Objekt ist der umfassende Einsatz von w-App-Loxx, der elektronischen Zutrittskontrolle aus dem Hause Abus, die die bereits bestehende Alarmanlage optimal ergänzt. Die große Herausforderung, ein weitläufiges Gelände mit mehreren Zugängen abzusichern, ohne auf Sperrelemente oder Ähnliches zurückgreifen zu müssen, wurde von w-App-Loxx bravourös gemeistert. Dies zeigt sich in zwei unabhängigen Alarmbereichen, innerhalb derer die Zugangsberechtigungen individuell vergeben werden können: Zum einen sind die Produktion, die Sozialräume und ein essentiell wichtiges Büro für alle Mitarbeiter zugänglich. Für Schichtarbeiter und Aushilfen bleibt dies der einzig selbstständig zu öffnende Bereich. Der Zutritt in das Gebäude und die damit verbundene Unscharfschaltung der Alarmanlage erfolgt dabei ausschließlich über eine zentrale Außentür in der Produktionshalle. Zum anderen können sich in die übrigen Büroräume im Erdgeschoss sowie im 1. Stockwerk ein kleinerer Mitarbeiterkreis Zugang verschaffen. Lediglich Mitglieder der Geschäftsführung verfügen über einen Generalzutritt. Insgesamt wurden etwa 30 Schließzylinder verbaut und rund 40 Transponder sind tagtäglich im Einsatz – für Herbertz Sicherheitstechnik das größte bisher verwirklichte w-App-Loxx Projekt. Um dem Kundenwunsch optimal zu entsprechen, wurden an zwei innenliegenden Türen sowie am Schiebetor, das zum Innenhof führt, mittels speziell angepasster elektronischer Abus-Zylinder sogar innovative Sonderlösungen umgesetzt.

Mit der Absicherung des LBM Techno Gas Gebäudes ist Prokurist Lars Blöcher mehr als zufrieden: „Dank Abus arbeiten bei uns Video, Alarm und Zutrittskontrolle Hand in Hand.“

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