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Innovation

VMDA bringt Start-ups und Mittelständler zusammen

| Redakteur: Melanie Krauß

Bestehende technologische Kompetenzen reichen laut VDMA nicht mehr aus, um zukünftig auf dem Markt bestehen zu können, sondern müssen um neue Fähigkeiten und Technikfelder ergänzt werden. Tech-Start-ups sind dem Verband zufolge ideale Innovationspartner.

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26 Start-ups präsentierten in Ludwigsburg den 200 Gästen aus dem Maschinen- und Anlagenbau ihre Lösungen.
26 Start-ups präsentierten in Ludwigsburg den 200 Gästen aus dem Maschinen- und Anlagenbau ihre Lösungen.
(Bild: Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg)

Um die Kontaktanbahnung zwischen etablierten Unternehmen und jungen Start-ups zu erleichtern, haben VDMA und Allianz Industrie 4.0 das Format „Start-up the future“ ins Leben gerufen. Laut VDMA stellen Tech-Start-ups mit ihren innovativen und bisweilen unkonventionellen Ideen ideale Innovationspartner dar.

Bei der Veranstaltung am 29. Januar 2019 im Getrag-Areal in Ludwigsburg haben sich 26 handverlesene Start-ups aus dem nationalen und internationalen Umfeld vorgestellt. Das Besondere war, dass sich alle Lösungen speziell an die 200 Gäste aus dem Maschinen- und Anlagenbau richteten.

Henrik A. Schunk, Geschäftsführender Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG und VDMA-Vizepräsident, ist vom Konzept begeistert: „Mit 26 neuen und spritzigen Ideen innerhalb eines Tages konfrontiert zu werden, ist nicht nur sehr inspirierend, sondern auch aus Effizienzgründen hervorragend.“

Im Zentrum der Veranstaltung stand der persönliche Kontakt von Unternehmer zu Unternehmer. „Der persönliche und direkte Austausch ist die Grundvoraussetzung für die Anbahnung einer vertrauensvollen und erfolgsversprechenden Zusammenarbeit“, erläutert Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Das Konzept von Start-up the future gliedert sich in die Start-up-Aktivitäten des Landes Baden-Württemberg ein. „Baden-Württemberg ist unter den Top-Drei-Gründungs-Hotspots in Deutschland und unsere Gründer haben im Vergleich zu vielen anderen Regionen vor allem B2B-Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft im Fokus. Dabei ist ein deutlicher Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf die Geschäftsmodelle von Start-ups erkennbar, was sich auch bei den sich hier präsentierenden Start-ups zeigt“, resümiert Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.

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