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Im Gegensatz zum Benzin-, oder Dieselantrieb haben Elektroantriebe höhere Drehzahlen und Spannungen, ein niedrigeres Eigengewicht und sind zudem umweltfreundlicher und zuverlässiger als andere Antriebe. Außerdem können sie durch die Abschaltung des elektrischen Netzes in Notfällen sofort gestoppt werden. Eine Reihe von Vorteilen also, die den Elektroantrieb auszeichnen.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Elektroantriebe
Elektroantriebe findet man heute überall. Die Einsatzgebiete reichen von Kleinstantrieben mit wenigen Milliwatt Leistung, wie sie beispielsweise in Antriebsmotoren für CD-Player zu finden sind. Mittelleistungsanwendungen werden bei Staubsaugern oder Küchengeräten realisiert und höchste Leistungen in der Industrie und im Verkehrswesen, zum Beispiel als Antriebe von Kohlemühlen oder Antriebe von elektrischen Zügen. Auch die Möglichkeit, beim Elektroantrieb Solarenergie nutzen zu können, macht diesen Antrieb interessant.
In den letzten Jahren werden den Elektromotoren zunehmend nicht nur die Antriebsaufgaben zugewiesen, sondern auch die zuverlässige Positionierung von (meist linearen) Maschinenbewegungen. Hierfür werden Servomotoren mit den zugehörigen Steuereinheiten eingesetzt. Zusammen mit den entsprechenden Konzepten zur Steuerung und Automatisierung einer Maschine fassen Servoantriebe im Maschinenbau verstärkt Fuß.
Leistungssprünge in der Akkumulatortechnik beflügeln Elektromobiltät
Auch im Transportbereich wird der elektrische Antrieb zunehmend genutzt, beispielsweise in Fahrzeugen mit Elektro- oder Hybridantrieb. Neue Leistungssprünge in der Akkumulatortechnik, zum Beispiel der Lithium-Ionen-Akku oder der Lithium-Titanat-Akku mit Nano-Technologie eröffnen in den letzten Jahren neue Marktchancen für Elektrofahrzeuge.
* Annedore Munde ist freie Fachjournalistin in Erfurt.
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