VW-Betriebsversammlungen

Das kam bei Oliver Blumes Besuchen in Zwickau und Emden heraus

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Blumes Zwickau-Auftritt ließ einige Wünsche offen

Sollte es trotz aller Anstrengungen am Ende keine Belegung für die gefährdeten Standorte geben, dann stehe Volkswagen trotzdem in der Verantwortung. Blume dazu: „Wir kämpfen um industrielle Perspektiven und um Beschäftigung für unsere Standorte!“ Das passiert mit Partnern, mit Investoren und mithilfe neuer industrieller Möglichkeiten. Der Auftritt von Blume in Zwickau hat allerdings für die Beschäftigten keine Klarheit zur Zukunft des Standortes gebracht, wie es eigentlich gewünscht wurde. „Die entscheidenden Fragen sind nicht beantwortet worden“, konstatierte Thomas Knabel, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau. Und Mike Rösler, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates von Volkswagen-Sachsen registrierte eine gemischte Stimmung. Es habe nicht die Antworten gegeben, die sich viele erhofft hätten, aber immerhin auch keine Hiobsbotschaften. Auf dem Weg nach Hause äußerten sich einige Beschäftigte allerdings enttäuscht vom Auftritt Blumes. Das Werk in Zwickau wird zusammen mit Emden, Hannover und Neckarsulm als eins derer genannt, für die die Zukunft nach 2030 derzeit ungewiss ist.

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