Nichts in Sicht VW-Werk Hannover noch ohne Produktnachfolger

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Volkswagen sieht für das Werk in Hannover noch keine wirtschaftliche Nachfolgebelegung, wenn die aktuellen Produkte Anfang der 2030er-Jahre auslaufen ...

Dunkle Zukunft! Bei der letzten außerordentlichen Betriebsversammlung aufgrund der Sparpläne der VW-Entscheider, kam heraus, dass man noch nicht weiß, was nach 2030 im Werk Hannover wirtschalftlich hergestellt werden kann ...(Bild:  F. Schreiber)
Dunkle Zukunft! Bei der letzten außerordentlichen Betriebsversammlung aufgrund der Sparpläne der VW-Entscheider, kam heraus, dass man noch nicht weiß, was nach 2030 im Werk Hannover wirtschalftlich hergestellt werden kann ...
(Bild: F. Schreiber)

Dass man mit Blick das Volkswagenwerk Hannover noch nicht weiß, wie es produktmäßig weitergeht, äußerte der VW-Finanzvorstand Arno Antlitz bei der heute letzten außerordentlichen Betriebsversammlung in insgesamt neun Werken. Aus heutiger Sicht gelte der trübe Ausblick bekanntlich sogar für drei weitere deutsche VW-Standorte. Europaweit will Volkswagen die Kapazitäten für rund 500.000 Fahrzeuge abbauen. Andernfalls entstehe dauerhaft ein Kostennachteil von jährlich rund 1,5 Milliarden Euro, begründete Antlitz dabei. Und die Fertigungskosten in Hannover seien trotz Verbesserungen weiterhin deutlich höher als in anderen europäischen Werken der Wolfsburger. Der Betriebsratschef Stavros Christidis fordert nun, den VW-Transporter, wie vertraglich vereinbart, nach 2031 wieder in Hannover zu bauen. Der IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger verlangt außerdem tragfähige Perspektiven über 2030 hinaus. Bleibe der Vorstand auf dem bisherigen Kurs, werde die Gewerkschaft den Konflikt nicht scheuen – es wird schon über mögliche Streiks gemunkelt, denn die Besuche von VW-Chef Oliver Blume in den neun Werken haben nicht das gebracht, was sich die Belegschaft erhoffte.

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