Additiver Dreiklang

Fronius kombiniert die additive Fertigung mit Software und Automatisierung

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Das kann die Additive Cell von Fronius leisten:

Für viele Unternehmen ist die additive Fertigung mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, wie Fronius erfahren hat. Im Vergleich zu klassischen Fertigungstechniken ist aber, wie schon erwähnt, die Materialverschwendung deutlich geringer und es sind weder aufwendige Formen oder Werkzeuge noch lange Vorlaufzeiten nötig. Vor allem mit der neuen Fronius Additive Cell kann schnell mit dem Druck der ersten Bauteile gestartet werden. Diese Fertigungszelle ist, wie Fronius verspricht, ein perfekt abgestimmtes Gesamtsystem, das für die Anforderungen der Industrie entwickelt wurde. In der Schweißzelle sorgen das CMT Additive PRO in Kombination mit der Fronius i-Wave für einen präzisen Schweißvorgang. Die Systemsteuerung Polaris steuert alle Abläufe. Die Additive Cell vereint also bewährte Schweißtechnik, „intelligente“ Steuerung und langjähriges Fronius-Schweiß-Know-how in sich. Die Fronius Additive Cell umfasst aber nicht nur die Hardware, sondern auch das eigens entwickelte Software Bundle Vectris.

Immer die richtigen Schweißparameter parat

Vectris vereint dabei das Maschine Tool Service Kit (MTSK) und den Postprozessor in einer zentralen Plattform, wie Fronius erklärt. In die Entwicklung seien viele Jahre Erfahrung und umfangreiches Wissen des Fronius-Expertenteams geflossen. Das Ergebnis ist nun eine Software, die speziell auf die additive Fertigung mit der Fronius Additive Cell abgestimmt ist. Außer einem integrierten Kinematikmodell, einem adaptierten User Inferface und geprüften Schweißoperationen für additive Fertigungsprozesse ist auch eine geometriebasierte Erkennung unterschiedlicher Bauteilregionen enthalten, heißt es. Diese ermögliche eine flexible Prozessparametereingabe, wie sie zum Beispiel für Außenwände, Füllungen oder Bauteilstöße typisch seien. Aufgrund des in den Postprozessor integrierten Schweißbefehls Froarc werden diese sogenannten Build Styles direkt in den Code für den Schweißroboter übersetzt. Das System schaltet dann ohne Verzögerung genau an der gewünschten Stelle auf die richtigen Schweißparameter um, so Fronius. Das Gesamtsystem aus Stromquelle und Software von Fronius stehe dabei für einen einfachen, stabilen und prozesssicheren Schweißprozess im Rahmen des 3D-Drucks mit Metall.

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