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Metav-2018-Fachtagung

Was macht eine brandsichere Werkzeugmaschine aus?

| Redakteur: Peter Königsreuther

Gefährlicher Funkenflug in der Werkzeugmaschine! Erfahren Sie im Rahmen der Metav am 20. Februar ab 10:00 Uhr im CCD Ost in Raum R, wie daraus keine Katastrophe wird.
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Gefährlicher Funkenflug in der Werkzeugmaschine! Erfahren Sie im Rahmen der Metav am 20. Februar ab 10:00 Uhr im CCD Ost in Raum R, wie daraus keine Katastrophe wird. (Bild: VDW)

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Deutsche Werkzeugmaschinen gelten als sicherste der Welt. Dennoch bleibt das Thema Sicherheit ein Dauerbrenner. Am 20. Februar um 10:00 Uhr veranstaltet der VDW deshalb die Fachtagung „Brand- und Explosionsschutz in zerspanenden Werkzeugmaschinen“.

Im Congress Center Düsseldorf, CCD Ost, Raum R, stellen Experten ab 10:00 Uhr ihre Neuerungen bezüglich sicherer Werkzeugmaschinen vor. Denn trotz des Trends hin zu Digitalisierung- und Vernetzung gibt es und wird es nach Ansicht des VDW auch weiterhin den „Mann an der Maschine“ geben. Aus diesem Grund bleibe auch der Brand- und Explosionsschutz in Werkzeugmaschinen ein Langzeitthema. Konstrukteure, Beschaffer und Bediener dieser Maschinen sollten deshalb ihr Wissen von Zeit zu Zeit auffrischen, denn es tut sich einiges.

Knalleffekte durch Kühlschmierstoff-Nebel

Brände an Werkzeugmaschinen gehen nach Aussage der Experten häufig auf den Einsatz von mit Wasser nicht mischbaren Kühlschmierstoffe (KSS) zurück. Erreiche der Vernebelungsgrad dieses fluiden Prozesshilfsstoffs einen kritischen Punkt, erhöhe sich bei Fehlern im Bearbeitungsprozess (beispielsweise verstellte KSS-Zufuhr, Werkzeugbruch oder Fräsen ins Volle) die Brand- und Explosionsgefahr signifikant. Im Rahmen dieser speziellen Fachtagung, heißt es weiter, demonstrieren die entsprechenden Spezialisten unter anderem, wie man auf den KSS einwirken kann, damit dessen Vernebelungsgrad möglichst unter dem Problemniveau bleibt.

Verbesserte Löschanlagen bieten Zusatzschutz

uch ein neuer Prüfstand, mit dem das Verhalten von Sicherheitseinrichtungen, wie beispielsweise Druckentlastungsklappen, Flammensperren und Türlabyrinthen im Gefahrenfall überprüft werden kann, sei ein interessantes Exponat, dass auf der heutigen Fachtagung vorgestellt werde.

Nicht zuletzt gehören Verbesserungen bei Löschanlagen zum Informationsspektrum des Events, die dazu führen, dass den geforderten höheren Sicherheitsauflagen von Seiten der Berufsgenossenschaft entsprochen werden kann, so der VDW.

Zu den nicht zu vernachlässigenden Brandstiftern gehören nach Aussage der Experten aber auch die immer häufiger in der Zerspanung zu findenden Leichtmetalle, wie Magnesium, Titan und Aluminium. Abhängig von der bei der Bearbeitung entstehenden Partikelgröße, könnten diese besonderen Metalle entweder anfangen zu brennen, oder gar explodieren.

Die sichere Leichtmetallzerspanung

Um die die Brandgefahr beim Umgang mit diesen Materialien zu vermeiden, sind laut Aussage des Tagungsveranstalters besondere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, auf die aber erst im zweiten Teil der Tagung näher eingegangen wird.

Ein zu diesem Punkt Stellung beziehender Experte etwa stelle das Sicherheitskonzept der Berufsgenossenschaft Holz und Metall im Hinblick auf das Schleifen von Aluminium vor.

Ein Unternehmen, dessen Expertise die Absaugtechnik betrifft, präsentiere außer Filteranlagen und Sicherheitseinrichtungen für den kompletten Absaugstrang, auch eine neu entwickelte Anlage, mit der explosionsfähige Stäube prozesssicher aus dem Arbeitsraum der Maschine entfernt und abgeschieden werden können.

Und natürlich besteht am Ende der Fachtagung „Brand- und Explosionsschutz in zerspanenden Werkzeugmaschinen“, die von der Maschinenbau-Institut GmbH organisiert wird, die Möglichkeit, sich mit den Experten auszutauschen, um mit neuen Impulsen den weiteren Aufenthalt auf der Metav zu genießen.

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