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Unternehmensübernahme

Weidmüller-Gruppe übernimmt Bosch Rexroth Monitoring Systems

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Nach der Vertragsunterzeichnung in Detmold (v.l.n.r.): Ulrich Haag, Stefan Frühauf (beide Bosch-Gruppe) sowie Dirk van Vinckenroye und Jörg Timmermann (beide Weidmüller-Gruppe).
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Nach der Vertragsunterzeichnung in Detmold (v.l.n.r.): Ulrich Haag, Stefan Frühauf (beide Bosch-Gruppe) sowie Dirk van Vinckenroye und Jörg Timmermann (beide Weidmüller-Gruppe). (Bild: Weidmüller)

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Die Weidmüller-Gruppe übernimmt die Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH von Bosch Rexroth. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten beide Unternehmen dafür am 1. August 2016. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen.

Die Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH mit Sitz in Dresden beschäftigt derzeit rund 25 Mitarbeiter und entwickelt, fertigt und vertreibt Condition-Monitoring-Systeme für Windenergieanlagen. Diese überwachen insbesondere den Zustand der Rotorblätter und bieten unter anderem die Möglichkeit, Eisansatz an den Rotorblättern zu diagnostizieren. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,8 Mio. Euro und belieferte vor allem Windturbinenhersteller in Europa. Die im Markt verfügbaren Lösungen der Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH sind hauptsächlich unter der Marke Bladecontrol bekannt.

Große Chancen für ein gemeinsames Wachstum

Die Weidmüller-Gruppe möchte mit der Übernahme des zukünftig unter dem Namen „Weidmüller Monitoring Systems GmbH“ am Markt vertretenen Unternehmens ihre Aktivitäten im Windbereich verstärken. Darüber hinaus soll das Lösungsportfolio der Weidmüller-Gruppe rund um Condition-Monitoring-Technologien erweitert werden. „Unser neues Familienmitglied bringt als komplementäre Ergänzung alle Voraussetzungen für künftiges Wachstum mit“, erklärte Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe bei der Vertragsunterzeichnung.

„Als Pionier und Marktführer im Bereich rotorblattbasierter Schadendetektion für Windenergieanlagen hat uns das Unternehmen beeindruckt – wir werden von der innovativen Technologie aber auch der Expertise der neuen Kollegen profitieren“, ergänzte Jörg Timmermann, Finanzvorstand der Weidmüller-Gruppe und verantwortlich für Mergers & Akquisitions.

Mehr Gewicht für internationale Nachfrage nach Windkraftlösungen

Gemeinsam will man nun ein Player mit mehr Gewicht und einem noch breiteren Lösungsportfolio im Condition Monitoring werden, wie Köhler betonte: „Mit unserer schlagkräftigen und weltweit aktiven Vertriebsorganisation werden wir die stark wachsende internationale Nachfrage nach Windkraftlösungen für Wachstum nutzen.“

* Weitere Informationen: Weidmüller GmbH & Co. KG, 32758 Detmold

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