SKF Wellenausrichtsysteme für jedes Portemonnaie

Redakteur: Stefanie Michel

Auf der Maintenance in Dortmund präsentiert SKF unter anderem maßgeschneiderte Wellenausrichtsysteme für jeden Geldbeutel: Alle beugen ebenso unliebsamen wie kostenintensiven Maschinenausfällen vor. Jüngste „Vorsorge“ dieser Art ist das neue Wellenausrichtsystem SKF TKSA 71.

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Das neue Wellenausrichtsystem TKSA 71 verfügt über robuste und leistungsstarke Messeinheiten und ist für eine Vielzahl anspruchsvoller Aufgaben unter ungünstigster Bedingungen gewappnet.
Das neue Wellenausrichtsystem TKSA 71 verfügt über robuste und leistungsstarke Messeinheiten und ist für eine Vielzahl anspruchsvoller Aufgaben unter ungünstigster Bedingungen gewappnet.
(Bild: SKF)

Schiefstehende Wellen sind für bis zu 50 % aller Maschinenausfälle verantwortlich, weil sie die Funktionstüchtigkeit von Lagern, Dichtungen, Kupplungen und Riemenantrieben beeinträchtigen. Außerdem verbrauchen sie durch ihren reduzierten Wirkungsgrad unnötig viel Energie. Deshalb empfiehlt sich die präzise Ausrichtung von Wellen für jeden Industriezweig: Dadurch lässt sich die Laufzeit von Maschinen signifikant verlängern, während die Wartungskosten sinken. Zu diesem Zweck zeigt SKF auf der Maintenance Dortmund am 29. und 30. März maßgeschneiderte Wellenausrichtsysteme.

TKSA 71: Neues Wellenausrichtsystem für anspruchsvolle Umgebungen

Das jüngste Wellenausrichtsystem TKSA 71 von SKF eigne sich für besonders anspruchsvolle Umgebungen. Beispielsweise verfügt es über kompakte, in Schutzart IP67 ausgeführte Messeinheiten, die einen Einsatz selbst bei äußerst begrenzten Platzverhältnissen erlauben, so der Hersteller. Dabei sei das System überaus flexibel: Sechs intuitiv zu bedienende Apps versetzen den Anwender in die Lage, horizontale und vertikale Ausrichtungen vorzunehmen, Stränge mit bis zu drei Maschinen zu justieren und auch Verbindungswellen präzise zu fluchten. Hinzu kommen eine App, um die ebenerdige und somit „wackelfreie“ Lagerung von Maschinen zu überprüfen sowie eine Art „Messwert-Tool“ zur Unterstützung manueller Ausrichtungen. Die kostenlos verfügbaren Apps lassen sich auf handelsüblichen Endgeräten mit iOS bzw. Android installieren; woraufhin die Datenübertragung zwischen den Messeinheiten und dem genutzten Endgerät drahtlos stattfindet.

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Die ebenso vielseitige wie robuste High-End-Lösung von SKF ermöglicht Messungen mit einem Abstand bis zu 10 m zwischen den beiden Hochleistungslaser-Einheiten. Um selbst bei dieser Distanz die größtmögliche Genauigkeit zu erzielen, hat SKF eine wirksame Kompensation von Stör-Einflüssen in das TKSA 71 integriert. Außerdem sei für eine vollständige Messung eine Winkelbewegung von lediglich 40° erforderlich.

Broschüre zu den SKF-Wellenausrichtsystemen herunterladen

Ausrichtsystem erlaubt auch vollautomatische Messungen

Neben individuellen Ausrichtungen auf Basis vordefinierter Zielwerte lassen sich mit dem TKSA 71 natürlich auch vollautomatische Messungen durchführen: Dabei erkennt das neue System die Position der Messeinheiten und startet die Messung selbsttätig, sobald sich die Einheiten in die richtige Position gedreht haben. Automatisch übernimmt das System in diesem Zuge auch die Erstellung von Berichten. So entsteht quasi „nebenbei“ eine Dokumentation beziehungsweise „Maschinenbibliothek“ samt Ausrichtdaten, die sich exportieren oder mit Kollegen teilen lässt.

SKF bietet das neue TKSA 71 in verschiedenen Ausstattungsvarianten an – je nach spezifischem Bedarf des Anwenders. Das TKSA 71D beispielsweise kommt gleich mit einem „industrietauglichen“ 7-Zoll-Tablet samt vorinstallierten Apps daher; während in „PRO“-Sets mechanisches Zubehör enthalten ist (wie beispielsweise Befestigungsklammern oder auch Magnethalterungen).

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