Spritzprägen auf der Fakuma

Weltpremiere: Spritzprägen im Etagenwerkzeug

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Gemeinsam Hürden überwinden

Plastisud entwickelte in nur wenigen Monaten ein Etagenwerkzeug das speziell auf die Anforderungen des neuen Produktionsprozesses zugeschnitten war. „Die einzigartige Technologie des Spritzprägens garantiert perfekt ausbalancierte Trennebenen mit einer sehr niedrigen Dispersionsrate„ erklärt Laurent Buzzo, CEO von Plastisud. Thomas Iten, Anwendungstechniker PAC bei Netstal unterstreicht: „Die spezielle Konstruktion des von Plastisud entwickelten Etagenwerkzeugs spielt eine Schlüsselrolle in dieser Anwendung.“ Der Automations-Spezialist Machines Pagès, steuerte spezifisches Know-how im Bereich der Handling-Systeme im In-Mold-Labelling-Prozess (IML) bei. Damit stellte er sicher, dass die Automation perfekt auf Maschine und Werkzeug abgestimmt wurde.

Maßhaltiger und leichter

„Die Kombination des Spritzpräge-Verfahrens mit einem speziell ausbalancierten Etagenwerkzeug ist ein echter Innovationssprung“, ist Iten überzeugt. Denn: „Diese Konfiguration vereint kompromisslos die Vorzüge der beiden Technologien. Die wesentlichen Vorteile des Spritzprägens bestehen in geringeren Wandstärken und somit einem leichteren Produkt, was in der Folge zu tieferen Stückkosten führt. Weiterhin weist das Endprodukt (insbesondere Deckel) wegen der geringeren Beanspruchung des Materials weniger Verspannungen und eine höhere Maßhaltigkeit auf. Eigenschaften also, die das Endprodukt für den Verpacker, etwa den Margarinehersteller, im Vergleich zu anderen Verfahren überaus attraktiv machen. Für den Verpackungshersteller mindestens ebenso wichtig sind indessen die wirtschaftlichen Vorteile: die signifikante Steigerung der Produktivität durch den Einsatz eines Etagenwerkzeugs und die gleichzeitig spürbare Senkung der Materialkosten um bis zu 20 %, sowie die totale Flexibilität, was Form, Aussehen und Dekoration des produzierten Teils betrifft.

MM

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