Spanntechnik

Werkzeuge beim Schleifen hochpräzise spannen

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Taumelschlag des Futters beim Schleifen kann teuer werden

Preisgünstige Spannzangenfutter und selbst hochwertige Mehrbereichsspannfutter stoßen im automatisierten Schleifbetrieb immer wieder an ihre Grenzen, weiß Rothenaicher. Mit der Zeit verlieren diese Futter an Rundlaufgenauigkeit und neigen zu Taumelschlag. Bei Toleranzen der Werkzeuge zwischen 0,003 und 0,02 mm kann das fatale Folgen haben.

Nur mit aufwändiger Wartung, ständiger Kontrolle, umständlichem Nachschleifen von Backen und dem Ersatz einzelner Bauteile war diesem Problem bisher beizukommen. Das alles kostet Geld und Zeit und es birgt erhebliche Risiken im Schleifprozess.

Mit dem hochgenauen Prismenspannfutter Prismo konnte Rothenaicher ein neues Zeitalter einläuten. Eine dreifache Prismenspannung sorgt dafür, dass das Futter sämtliche Schaftdurchmesser zwischen 5 und 20 mm hochpräzise und sicher spannt. Jede der fünf Spannbacken wird dabei hochpräzise von einem erodierten Doppelprisma geführt. Ein drittes Prisma ist unmittelbar auf die Spannfläche erodiert, die direkt am Werkzeugschaft anliegt und das Werkzeug spannt.

Beim Prismenspannfutter Prismo gibt es immer zehn Spannlinien

Die dreifache Prismenspannung stellt sicher, dass sich das Spannmittel immer exakt an den jeweiligen Werkzeugdurchmesser anpasst. Damit unterscheidet sich Prismo deutlich von anderen Lösungen, bei denen beispielsweise die Spannfläche einfach nur rund geschliffen ist. Unabhängig vom Durchmesser gibt es beim Prismo immer zehn Spannlinien, die das Werkzeug hochpräzise zentrieren. So können selbst Einlippenbohrer und Werkzeuge mit Drall sehr präzise bearbeitet werden (Bild 3).

(ID:333734)