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AMB 2012

Werkzeugmaschinen-Hersteller bauen auf Technologieintegration

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit Hybridtechnologien, Modulbauweise und Automatisierung reagieren die Werkzeugmaschinen-Hersteller auf Anwenderanforderungen. Ein Bild davon kann man sich auf der AMB 2012 in Stuttgart (18. bis 22. September) machen.

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Werden immer wichtiger für Werkzeugmaschinenhersteller wie Heller: Tele-Service-Produkte zur schnellen Störungsdiagnose und zur zustandsorientierten Instandhaltung.
Werden immer wichtiger für Werkzeugmaschinenhersteller wie Heller: Tele-Service-Produkte zur schnellen Störungsdiagnose und zur zustandsorientierten Instandhaltung.
( Bild: Heller )

Relativ entspannt gehen viele Aussteller zur AMB 2012, denn ein hoher Auftragsbestand wird in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im laufenden Jahr nochmals für ein Produktionsplus sorgen. Von Normalisierung spricht in diesem Zusammenhang Reiner Hammerl, Geschäftsführer von Traub/Index, Esslingen: „Die Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.“

Auslastung in vielen Unternehmen weiterhin gut

Eine „Beruhigung auf hohem Niveau“, konstastiert auch Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gebrüder Heller Maschinenfabrik, Pforzheim. Im Übrigen sieht er dank der großen Erfahrung der Maschinenbauer mit den typisch starken konjunkturellen Schwankungen in der Branche den deutschen Maschinenbau gut gerüstet, wenn es wirklich wieder einmal in Richtung Talfahrt gehen sollte.

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„Es zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt“, erklärt Martin Winterstein, Marketingchef bei MAG-IAS, Göppingen. Andererseits ziehe die Nachfrage aus Russland und Indien derzeit an, genauso wie aus den Bereichen Schienenverkehr- und Elektroartikelindustrie.

Von vollen Auftragsbüchern im laufenden und bereits sehr gut gefüllten für das kommende Jahr berichtet Micaela Schönherr, Geschäftsführerin bei Niles-Simmons Industrieanlagen, Chemnitz. „Wir verzeichnen momentan eine hohe Produktionsrate und sehr gute Auslastung, weshalb wir unser Projektgeschäft und auch unseren Fertigungsstandort weiter ausbauen“, erklärt Schönherr. Grund zur Angst vor einem neuerlichen Abschwung sieht die Diplom-Ökonomin derzeit nicht und erhofft sich von der AMB 2012 eine Weiterentwicklung des Auftragseingangs auf hohem Niveau.

Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer der Emco Group, Hallein/Österreich sieht hingegen durchaus gegenläufige Entwicklungen: „Je nach Marktsegment, in dem unsere potenziellen Kunden tätig sind, erwarten wir eine ausgezeichnete bis sehr verhaltene Entwicklung.“

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