AMB 2022 Werkzeugmaschinen-Markt wieder hautnah erleben

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Über 120.000 Brutto-Quadratmeter, mehr als 1000 Aussteller, 10 Hallen, 5 Tage: Die AMB 2022 wird sowohl für Besucher als Aussteller das lang ersehnte Event der Branche. Diskutiert wird in Stuttgart nicht nur über Technik. Auch kaufmännische Themen wie stockende Versorgungsketten und Liefertermine haben an Bedeutung gewonnen.

Viel Bekanntes und zahlreiche neue Angebote: Auf der AMB 2022 wird es eine Fülle an Sonderschauen, Highlight-Themen und ein vielfältiges Rahmenprogramm geben.
Viel Bekanntes und zahlreiche neue Angebote: Auf der AMB 2022 wird es eine Fülle an Sonderschauen, Highlight-Themen und ein vielfältiges Rahmenprogramm geben.
(Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH)

Trotz Chipmangel, Materialknappheit und unsicherer Energieversorgung zeigt sich der Werkzeugmaschinen-Markt von seiner zuversichtlichen Seite. Laut VDW zeigen aktuelle Zahlen, dass praktisch alle Industriesektoren trotz Unsicherheiten in neue Maschinen und Anlagen zur Metallbearbeitung investieren wollen. Bester Zeitpunkt demnach für einen Marktplatz wie der der AMB.

Allen voran wird alles rund um die Digitalisierung der Branche im Vordergrund stehen. Effizienz, höhere Verfügbarkeit und gesteigerte Produktivität – so lautet der Dreiklang der Ziele in den Betrieben der Metall bearbeitenden Industrie. Sie lassen sich durch hochqualifiziertes Personal und qualitativ hochwertige Maschinen, Werkzeuge und Komponenten erreichen – und immer mehr durch die Nutzung digitaler Produkte und Services. Sie werden auf der diesjährigen AMB eine wichtige Rolle spielen und an vielen Ständen im Zentrum des Interesses stehen.

Ein weiterer stabiler Trend ist die Automatisierung der Zerspanungsbranche. In der Serienproduktion der Metall verarbeitenden Betriebe ist die Automatisierung seit Jahren ein Garant für preiswerte Herstellkosten und stabile Prozesse. Der Markt fordert inzwischen einen hohen Produkt-Individualisierungsgrad und daraus resultieren sinkende Losgrößen. Daher sind die Vorteile der Automatisierung sehr willkommen, um flexible Produktionsprozesse mit geringen Stückzahlen zu realisieren. Die Anforderungen der Metall verarbeitenden Industrie an den Maschinenbau und seine Automationslösungen steigen stetig. Themen wie Modularisierung, Wiederverwendung und flexible Automation gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gerade in heterogenen Produktionsumgebungen können Automatisierungs- und Digitalisierungskonzepte die Effizienz der Mitarbeiter und Anlagen stark erhöhen. In diesem Zusammenhang wird auch der Markt der Automatisierungs-, Robotik und Handhabungstechnik weiter wachsen. Namhafte Aussteller werden dazu zahlreiche Lösungen vorstellen.

Zusammespiel von digitalen und analogen Prozessen erlebbar machen

Welches Potential in Industrie 4.0 steckt, zeigt die Sonderschau Smart Factory. Sie zeigt, wie das Zusammenspiel unterschiedlicher Partner und Prozessschritte möglich ist. Ein wesentlicher Aspekt von Industrie 4.0 war von Anfang an die wirtschaftliche Produktion in Losgröße 1 zu realisieren. Passend zu den immer individueller werdenden Kundenwünschen und immer spezieller werdenden Produkt-Anforderungen soll die Industrie immer häufiger Sonderprodukte zu den Kosten einer Massenproduktion anbieten. Dieses Ziel wird nur erreicht, wenn Prozesse digitalisiert und hoch automatisiert ablaufen. Die Sonderschau wird exemplarisch genau solch einen Prozess erlebbar machen und so das Zusammenspiel von vernetzten digitalen und analogen Prozessen transparent machen.

Auch wenn sich in den letzten Jahren neuen Krisen ergeben haben, bleibt die des Fachkräftemangels beständig und hat sich sogar weiter verschärft. Deshalb wird die AMB ihren Teil dazu beitragen, der schwierigen Suche nach Fachkräften beizukommen.

Wir wollen mit der AMB in diesem Jahr nicht nur ein Marktplatz für Innovationen und Produkte sein, sondern auch für den Nachwuchs in der Metallbearbeitung.

Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart

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