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Höhenverstellbare Sitz-Steh-Schreibtische Wie ein elektronischer Schreibtisch die Gehirnleistung beeinflusst

| Autor / Redakteur: Seyit Binbir / M.A. Frauke Finus

Höhenverstellbare Sitz-Steh-Schreibtische sind im Kommen - und ein echter Bonus für kognitive Leistungen.

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Der höhenverstellbare Schreibtisch E-Model 2.0.
Der höhenverstellbare Schreibtisch E-Model 2.0.
(Bild: Büromöbel-Experte)

Langes Sitzen, zum Beispiel während der Arbeit, gilt zunehmend als schädlich. Und das aus gutem Grund. Schließlich fördert langes Sitzen Rückenprobleme und Schäden. Nicht nur deswegen stellen immer mehr Unternehmen, Angestellte und Selbstständige ihre Arbeitsroutinen um, arbeiten mal im Sitzen, mal im Stehen. Schließlich ist der menschliche Körper nicht darauf ausgerichtet, lange in einer Position verharren. Umso beliebter werden Sitz-Steh-Schreibtische wie der E-Model 2.0, denn diese elektrisch verstellbaren Schreibtischmodelle tun nicht nur dem Rücken gut, sondern sind auch technisch innovativ, stylisch und fördern auch noch die Gehirnleistung.

Kognitive Leistungsfähigkeit durch flexible Arbeitssituation steigern

Sowohl kurz- als auch langfristig soll sich das Arbeiten in wechselnden Positionen auf die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen auswirken. Wissenschaftler der A&M School of Public Health in Texas führten zur Wirkung von flexiblen Arbeitssituationen eine Studie mit Schulkindern durch. In der Studie sollten neurokognitive Vorteile 34 High-School-Schülern einmal im Sommer- und einmal im Wintersemester erforscht werden. Die Schüler erhielten Sitz-Steh-Tische und Hocker und legten vor dem Experiment einen Test ab, der auf die kognitiven Fähigkeiten abzielte. Nach einem Jahr hatten sich diese Fähigkeiten in der Stehtischklasse deutlich gesteigert. Auch die Forscherin Dr. Agnieszka Burzynska ergründete den Zusammenhang zwischen langem Sitzen und kognitiver Leistung. Ihr Fazit: der physiologische Effekt von langem Sitzen schade dem Gehirn. Selbst wenn am Ende des Arbeitstages noch Sport getrieben werde, könne man diesen Schaden dadurch nicht ausgleichen. Das menschliche Gehirn mag Abwechslung, Stillstand und Rückschritt sind - wie es oft heißt – der Tod.

Daher lohnt es sich, den Arbeitsalltag möglichst vielfältig zu gestalten und immer wieder auch Bewegung einzubauen. Durch einen Sitz-Stehschreibtisch wie den E-Model 2.0 lässt sich das Sitzen immer wieder durch Stehphasen unterbrechen. Durch die schnelle Verstellbarkeit geht dabei im Grunde keine Arbeitszeit verloren. Immerhin schafft der E-Model 2.0 38 mm pro Sekunde. Ein weiteres Plus ist die Memoryfunktion, durch die sich vier verschiedene Höhen einspeichern und spontan wählen lassen. Einmal die ideale Stehhaltung gefunden, kann diese jederzeit wieder eingestellt werden. Bei Ermüdungserscheinungen oder leichten Schmerzen kann durch eine Varianz in der Höhe Erleichterung verschafft werden. Der E-Model 2.0 verfügt über zwei T-Beine, die sich aus jeweils drei Präzisionsrohren zusammensetzen. In jedem dieser Beine ist ein hochmoderner Motor verbaut, der seine Aufgabe bei unter 45 Dezibel erfüllt. Dadurch werden Kollegen nicht gestört, wenn die Arbeitsposition gewechselt wird.

Aber Achtung! Die Sitz- und Stehanteile sollten ungefähr 60 beziehungsweise 40 % betragen. Denn nicht nur langes Sitzen ist das neue Rauchen, langes Stehen ist es auch.

Sitz-Steh-Schreibtische als Prävention gegen Depressionen

Der Arbeitsplatz lässt sich durch einiges so gestalten, dass man sich dort wohlfühlen kann. Allerdings sind Bewegung und variable Arbeitshaltungen immer noch die Faktoren, die die Zufriedenheit am nachhaltigsten erhöhen. Eine Studie an 8950 Frauen gab Aufschluss darüber, wie stark sich Bewegungsmangel auf das Risiko für Depressionen auswirken kann. Die Testpersonen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe saß über sieben Stunden pro Tag und ging auch keine körperlichen Betätigung nach, die andere saß weniger als vier Stunden pro Tag und war auch sportlich tätig. Das Ergebnis der Studie: die Gruppe, die ausschließlich saß, hatte ein dreimal höheres Risiko für Depressionen als die Gruppe, die sich ausreichend bewegte.

Da gerade Depressionen zu Krankheitstagen, Aufenthalten in Kliniken und langfristigen Ausfällen führen können und auch die Leistungsfähigkeit durch diese Krankheit eingedämmt wird, sind wirtschaftliche Schäden für das Unternehmen und private Probleme für den betroffenen Mitarbeiter die Konsequenz. Und sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind diese Schäden durch einen höhenverstellbaren Schreibtisch vermeidbar.

Börokrankheiten angehen

Der E-Model 2.0 ist technisch innovativ und vielseitig einsetzbar. Und natürlich fördert die Nutzung dieser Technologie die Gesundheit und Zufriedenheit der Personen, die sie in ihren Alltag einbauen können. Allerdings sind auch Licht und Luft wichtige Faktoren, wenn es um ein rundum positives Arbeitserlebnis geht. In Sachen Licht gibt es zum E-Model 2.0 allerdings ein hilfreiches Gadget. Dabei handelt es sich um eine einfach montierbare Schreibtischleuchte mit Sensor. Dieser Sensor sorgt stets für die optimale Beleuchtung des Arbeitsplatzes, abhängig von der Tages- und Jahreszeit sowie der sonstigen Beleuchtung des Raumes. Zudem gibt es verschiedene Dekore, die sich zunutze gemacht werden können, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Frische Farben können anregend für das Gehirn wirken, warme Holztöne ein Wohlgefühl fördern. Insgesamt 100 Varianten können für den E-Model 2.0 zusammengestellt werden. Die Option, eine Schiebeplatte zu wählen, bietet außerdem eine ordentliche Lösung für das ewige Kabelwirrwarr, indem beim Verschieben ein Kabelkanal geöffnet wird. Per Schiebeverriegelung lässt sich die Ausrichtung jederzeit anpassen. Für Großraumbüros sind außerdem zusätzliche Sichtschutzpaneele im Angebot, die als Pinnwand nutzbar sind und ein wenig Privatsphäre geben.

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