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Drittens die menschliche Seite, welche die Kommunikation mit dem Kunden verbessern kann. Und viertens Film: „Youtube ist für mich der Social-Media-Einstieg schlechthin. Nach wir vor ist Film das emotionalste aller Medien“, erklärte Dambacher.
Ein Unternehmen, das in Social Media schon aktiv ist, ist der Automobilzulieferer KSPG (ehemals Kolbenschmidt Pierburg). Vor dem Social-Media-Einstieg stellte man sich bei KSPG die Frage: Wie kommunizieren wir an welche Zielgruppe, mit welchem Ziel, auf welchen Kanälen, mit welcher Wirkungserwartung? Um Antworten auf diese Frage zu finden, führte das Unternehmen einen Social-Media-Präsenzcheck durch. Das Ergebnis: Für den Automobilzulieferer ist SM heute kaum businessrelevant und (bis auf Azubis und Studenten) auch nicht relevant im Bezug auf Human Resources.
Kundenbeziehungen via Social Media aufbauen und pflegen
Die Ausnahme davon bildete die Aftermarket Division Motorservice. Peter Hartung, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation, KSPG AG: „Unsere Kunden sind zwar fast alle in Social-Media-Kanälen vertreten, um Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen. Aber nicht, um mit Lieferanten und Partnern zu kommunizieren.“ In vielen dieser Firmen sei es den Ansprechpartnern von KSPG sogar untersagt, Social-Media-Kanäle zu nutzen, da es sich fast immer um vertrauliche Projekte handle. „Social Media ist für uns somit im Bereich Aftermarket und Recruiting relevant“, sagte Hartung.
Kolbenschmidt Pierburg ist daher aktuell nur bei Youtube präsent, die Aftermarket Division Motorservice dagegen auf fast allen Kanälen – wegen der Kundenrelevanz. In dieser Division gibt es eine Mitarbeiterin, die sich mit 100 % ihrer Arbeitszeit um alle Social-Media-Kanäle kümmert. Diese Person war schon im Unternehmen tätig und zeigte eine gewisse Affinität in diese Richtung, wie Hartung berichtete.
Unternehmensinterne Guidelinesinformieren und geben Hilfestellung
Für den Einstieg wurden zunächst Guidelines definiert, wie Mitarbeiter mit sozialen Medien umgehen sollen. Diese wurden persönlich verteilt. Die drei wichtigsten Punkte sind laut Hartung: keine vertraulichen Informationen posten, authentisch bleiben und die Geschwindigkeit, mit der reagiert werden soll. So hat man sich bei KSPG darauf geeinigt, dass es innerhalb von 24 h eine Antwort gibt.
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