Sandwich-Bauweise

Wie Wabenstrukturen präzise gefräst werden

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Präzises Fräsen ohne Wabenschaden

Im Flugzeugbau liegt ihr Anteil am Strukturgewicht inzwischen bei über 50 %. Nicht nur als Außen- und Trennwände, sondern auch im Triebwerk kommen Wabenelemente zum Einsatz. Weil dort extreme Temperaturunterschiede herrschen, bildet sich Kondenswasser, das gezielt abgeführt werden muss, damit es nicht in den Waben stehen bleibt und das Bauteil schädigt.

Deshalb müssen die Wabenkammern mit einer Nut versehen werden, die als Abflussweg dient. Wegen der hohen Sicherheitsrelevanz der Bauteile steht dabei die absolut präzise Bearbeitung im Fokus: Das Werkzeug muss eine hohe Anzahl von definierten Fräsungen im Abstand von nur wenigen Zentimetern auf dem nur Zehntelmillimeter starken Wabensteg vornehmen. Die Klebepunkte zwischen den einzelnen Waben dürfen dabei nicht beschädigt werden.

Ein renommierter Zulieferer der Flugzeugindustrie kam mit dieser Aufgabe auf Maka zu. Eine Herausforderung stellte für die Entwickler die exakte Ansteuerung der einzelnen Waben dar. Erschwerend kam hinzu, dass die Wabenplatten nicht völlig gleichmäßig sind. Bei Maka entschied man sich deshalb für ein kamerabasiertes Erkennungsverfahren.

Das System wurde zusammen mit Leuze Electronics entwickelt: Die Kamera scannt zunächst die Waben und gibt die exakten Koordinaten an die Maschine weiter. Für die Verarbeitung der Informationen ist eine besondere Auslegung der Steuerung erforderlich. Anschließend werden die exakten Bearbeitungspositionen zum Fräser übertragen. Sehr erfolgreich verlaufene Tests haben das Potenzial dieser Vorgehensweise bestätigt, so Klaus Kern, Geschäftsführer von Maka Systems. MM

* Wolfgang Stadie ist Director Sales and Marketing bei der Maka Systems GmbH in 89278 Nersingen, Tel. (0 73 08) 8 13-0, zentrale@maka.com, www.maka.com

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