Geschlossener Stoffkreislauf Wittmanns Ecofritz-Klemme hilft der Kreislaufwirtschaft

Quelle: Wittmann 3 min Lesedauer

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„Smart Choices, Smart Savings“ – so heißt es bei Wittmann auf der Fakuma in Halle B1. Und hier erfahren Sie auch gleich, was die Wiener Kunststoffverarbeitungs-Experten damit meinen ...

Eine Klammer, die der Verschwendung von üblichen Klemmsystemen entgegentritt, hat Wittmann für die Fakuma als Highlight geplant. Sie nennt sich Ecofritz (helles Kunstststoffteil) und wird auf der Messe gefertigt, was außerdem sehr nachhaltig klappt. Aber es gibt noch mehr ...(Bild:  Wittmann)
Eine Klammer, die der Verschwendung von üblichen Klemmsystemen entgegentritt, hat Wittmann für die Fakuma als Highlight geplant. Sie nennt sich Ecofritz (helles Kunstststoffteil) und wird auf der Messe gefertigt, was außerdem sehr nachhaltig klappt. Aber es gibt noch mehr ...
(Bild: Wittmann)

Spritzgießverarbeiter kennen laut Wittmann folgendes Problem: Bis die Materialversorgung fertig installiert ist, werden unzählige Kabelbinder verbaut – und viele dabei weggeschmissen, weil sie sich nicht zerstörungsfrei woanders positionieren lassen. Mit der Ecofritz-Klemme setzt der Wiener Fakuma-Aussteller aber dieser Verschwendung ein Ende, wie er betont. Denn die patentierte Klammer fixiere zwar auch Medienleitungen und Kabel auf Wellschläuchen, doch im Gegensatz zu üblichen Kabelbindern könnten die Klammern aber beliebig oft wieder entfernt und neu positioniert werden. Während der Fakuma 2026 werden die Ecofritz-Klemmen am Messestand von Wittmann auch noch live spritzgegossen. Das geschieht in einer Ingrinder-Arbeitszelle, die mit dieser Anwendung neue Maßstäbe in Bezug auf die Produktionseffizienz und Nachhaltigkeit setzt, wie Wittmann betont.

Angussrecycling direkt in der Produktionszelle

Der Begriff Ingrinder bedeutet, dass die Spritzgießmaschine, der Roboter, das Förderband und die Mühle fürs Inline-Recycling von Angüssen und Produktionsabfällen bereits ab Werk eine Einheit bilden, erklärt Wittmann. Die Schutzumhausung ist dabei fest mit der Maschine kombiniert, was ein recht platzsparendes Gesamtsystem bietet. Für die Herstellung der Klemmen kommen eine servohydraulische Spritzgießmaschine des Typs Smartpower 60, ein WX90 Servo-Entnahmegerät und eine S-Max Mühle zum Einsatz. Im 2-fach-Werkzeug des Werkzeug- und Formenbauers Röttger wird dann ein glasfaserverstärktes Polyamid im Airmould-Gasinnendruckverfahren verarbeitet. Die Angüsse werden danach direkt in der Produktionszelle vermahlen und als Rezyklatanteil dem Rohmaterial wieder beigemischt. Es handelt sich folglich um einen geschlossenen Materialkreislauf. Die Angüsse werden dabei rezykliert, ohne dass sie die Produktionszelle zwischenzeitlich verlassen müssen.

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Staubfreie Rezyklate für anspruchsvolle Produkte

Die Materialförderung übernimmt ein „Feedmax Clean“-Fördergerät, das Wittmann gezielt für die steigenden Anforderungen der Kreislaufwirtschaft mit einer sehr leistungsstarken Entstaubung ausgerüstet hat. Der Feedmax Clean erreiche beim Fördern von Recyclingmaterial Abscheidegrade von maximal 80 Prozent (Partikel < 1.000 Mikrometer). Er entferne damit mehr Staubpartikel und Feinteile als vergleichbare Geräte am Markt. Staub und andere Verunreinigungen mit Feinteilen beeinträchtigen nämlich das Dosierverhalten deutlich und reduzieren die Homogenität der Kunststoffschmelze. Mit einer sorgfältigen Entstaubung können Rezyklate also so auch für qualitativ anspruchsvolle Anwendungen sicher eingesetzt werden.

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