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Open Mind

Zeitsparende Wege durch neue Fräsergeometrie

| Autor / Redakteur: Gerd Scholz / Stefanie Michel

Schruppen, schlichten, bohren: Hypermill Maxx Machining steigert die Performance.
Schruppen, schlichten, bohren: Hypermill Maxx Machining steigert die Performance. (Bild: Open Mind)

Präzision und Oberflächengüte sind beim Fräsen ein Muss, über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet die Bearbeitungsgeschwindigkeit. Die Version 2016.2 konnte die Leistung des CAM-Programms Hypermill noch einmal steigern. Ein wesentlicher Bestandteil ist Hypermill Maxx Machining, das gegenüber klassischen Fertigungsverfahren Leistungssteigerungen von bis zu 90 % ermöglicht.

Die geforderte Qualität ist vorgegeben; deshalb kann man den Wettbewerbsvorteil beim Zerspanen in erster Linie mit Geschwindigkeit und Effizienz erreichen. Die Bearbeitungsstrategien der CAM-Software sind es, die die Möglichkeiten der CNC-Maschinen ausreizen und die Standzeiten der Werkzeuge verlängern können. Das zeigt auch Open Mind mit seinem aktuellen Release Hypermill 2016.2.

Für die 3D-Bearbeitung wurden viele Neuerungen entwickelt. Dazu gehören etwa die neue 3D-Planflächenbearbeitung und weitere Optimierungen für das 3D-Fräsen, die ein effizienteres Programmieren ermöglichen. Das Fünf-Achs-optimierte Restmaterialschruppen sorgt für extrem kurze Berechnungs- und Bearbeitungszeiten. Zu den Highlights zählt die Fünf-Achs-Tangentialbearbeitung für beliebige krümmungsstetige Flächen. Diese Schlichtstrategie ist Teil des Performance-Paktes Hypermill Maxx Machining, das drei Module für das Schruppen, Schlichten und Bohren enthält.

Mit konischem Tonnenfräsen bis zu 90 % Zeitgewinn möglich

Besonders eindrucksvoll ist die Beschleunigung, die mit der innovativen Strategie „Fünf-Achs-tangentiales Ebenenschlichten“ – speziell für die Bearbeitung von steilen und flachen Ebenen – erreicht wird. Für diese Schlichtstrategie wurde von Open Mind ein spezielles Fräswerkzeug entwickelt: der konische Tonnenfräser. Die neuartige Fräsergeometrie mit Radien von bis zu 1000 mm erlaubt beim Schlichten große Zeilensprünge. So werden gegenüber klassischen Kugelfräsern Zeiteinsparungen von 70 bis 90 % erzielt – in Einzelfällen sogar noch mehr. Besonders schwer zugängliche Bereiche lassen sich mit dem „Fünf-Achs-tangentialen Ebenenschlichten“ effizient fertigen.

Im Release 2016.2 wurde Hypermill Maxx Machining um die Strategie Fünf-Achs-Tangentialbearbeitung für das Schlichten von beliebig krümmungsstetigen Flächen ergänzt. Hier kann ebenfalls der konische Tonnenfräser eingesetzt werden. Hinzu kommt eine Erweiterung für die Z-Ebenen- und ISO-Bearbeitung, mit der Bauteilflächen einfach selektiert werden können. Die Berechnung der Werkzeugwege erfolgt vollautomatisch, ohne dass eine spezielle Konturauswahl vorgenommen werden muss.

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