Coopetition

Zusammen den Erfolg finden

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Darum gehen Firmen Kooperationen ein

Die Studie „Wie gut ist Ihr Produktionsnetzwerk?” im Bereich Werkzeugbau von WZL und FIR der RWTH Aachen von 2008 förderte den konkreten Nutzen zutage: Auf Platz 1 mit 65 % besticht der Vorteil, dass kooperierende Unternehmen an Aufträge kamen, die sie alleine nicht bekommen hätten. Noch fast die Hälfte der Teilnehmer sprach sich für ein flexibleres Reagieren auf Kundenwüsche aus. Ein Thema, das immer mehr in den Fokus rückt. Auch ein günstigerer Einkauf kam bei den Kooperationspartnern gut an. Eine geminderte Gefahr, sich zu verkalkulieren, größere Finanzierungsbereitschaft seitens der Banken und eine geteilte Verantwortung wurden noch erwähnt, waren mit je 5 % aber nicht ausschlaggebend.

Industrie 4.0, Service und Digitalisierung als Treiber von Netzwerken

Was in der Umfrage fehlt ist Industrie 4.0. Würde man heute die gleiche Umfrage starten, stünde das zusammen mit Digitalisierung und Vernetzung wohl ganz oben. Denn nach den Netzwerken it's OWL und Zukunftsallianz Maschinenbau sind das die Hauptthemen, weswegen sich ihre Mitglieder zusammensetzen. „Die Zukunftsallianz Maschinenbau setzt sich aus Systemlieferanten, Forschungsinstituten und Engineering-Partnern zusammen. Ihr Ziel ist, kontinuierlich neue Anregungen und Impulse für Produkt- und Service-Innovationen zu geben und Potenziale zur Effizienzsteigerung aller betrieblichen Kernprozesse aufzuzeigen”, umschreibt Dr. Volker Franke, Vorstandssprecher der Zukunftsallianz Maschinenbau, den Kern der Sache: KMU können die aktuellen Anforderungen an Service, Digitalisierung oder Losgröße 1 nicht alleine meistern – weder personell noch finanziell. Da in Kooperationen aber diese fehlenden kritischen Größen ausgeglichen werden, bleiben auch kleinere Unternehmen wettbewerbsfähig.

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