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US-Wahlen ZVEI fordert gute Beziehungen zu den USA wiederzubeleben

Weil die USA zu den wichtigsten Partnern der deutschen Elektroindustrie gehört, fordert der Verband ZVEI nach dem Ausgang der US-Wahlen eine Wiederbelebung der WTO und ein neues Handelsabkommen.

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Anlässlich des Ausgangs der US-Wahlen fordert Dr. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, die EU und die neue US-Administration dazu auf, „schnellstmöglich nach Amtsübergabe Gespräche zur künftigen Zusammenarbeit aufzunehmen.“
Anlässlich des Ausgangs der US-Wahlen fordert Dr. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, die EU und die neue US-Administration dazu auf, „schnellstmöglich nach Amtsübergabe Gespräche zur künftigen Zusammenarbeit aufzunehmen.“
(Bild: ZVEI/Mark Bollhorst)

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hält die transatlantischen Beziehungen von besonderer Bedeutung, weil Länder zusammenarbeiten die auf den gleichen Werten wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit basieren. Zudem beruhen die Wirtschaftsordnungen auf fairem Wettbewerb und den Prinzipien der Marktwirtschaft. Starke transatlantische Wirtschaftsbeziehungen sind daher nicht nur im naheliegenden Interesse für Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland, Europa und den USA, sondern vor allem Voraussetzung für eine Stärkung der globalen Wirtschaft auf Basis allgemein anerkannter Regeln. Abschottungstendenzen, unnötige Handelskonflikte und Strafzölle haben das Verhältnis zwischen den USA und seinen europäischen Verbündeten zuletzt jedoch stark getrübt – zum Nachteil Aller.

„Daher fordern wir die EU und die neue US-Administration dazu auf, schnellstmöglich nach Amtsübergabe Gespräche zur künftigen Zusammenarbeit aufzunehmen. Im Fokus müssen die gemeinsame Wiederbelebung der WTO sowie ein neues Handelsabkommen stehen“, sagte Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, anlässlich des Wahlausgangs in den USA.

USA ist zweitgrößter Exportabnehmer

Die USA gehören zu den wichtigsten Partnern Deutschlands und auch der deutschen Elektroindustrie. Mit Ausfuhren in Höhe von über 19 Mrd. Euro waren die Vereinigten Staaten 2019 der zweitgrößte Exportabnehmer der Branche. Mit Importen im Wert von 13,1 Mrd. Euro im vergangenen Jahr spielen Produkte aus den USA auch für den deutschen Elektromarkt eine bedeutende Rolle.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Redakteur, MM MaschinenMarkt