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Komplettes DC-USV-System mit USV-Steuereinheit, Batteriemodul und Netzteil aufbauen
Ein komplettes DC-USV-System lässt sich mit der USV-Steuereinheit mit dem dazugehörenden Batteriemodul und dem versorgenden Netzteil aufbauen. Das System stellt „Stützzeiten“ für die Automatisierungskomponenten im Minuten- oder Stundenbereich bereit. Der modulare Aufbau erlaubt die Aufteilung der Gesamtlast in „ungesicherte“ und „gesicherte“ Lastkreise, dadurch kann man häufig eine kleinere USV verwenden.
Die USV-Steuereinheiten von Weidmüller haben eine Statusanzeige sowie vielfältige Einstellmöglichkeiten für den passgenauen Einsatz. Außer den drei Relaiskontakten stehen drei zusätzliche, aktive Transistorausgänge für die Verdrahtung zur übergeordneten Überwachungseinheit zur Verfügung. Jeder Signalausgang lässt sich zudem an die bestehende Logik über DIP-Schalter optimal anpassen und beispielsweise invertieren. Ein Steuereingang zur Batteriesperre (Interlock) ermöglicht das Freischalten der USV von der Batterie und gewährleistet sicheres Arbeiten an der Steuerung im Servicefall. Mit einer Baubreite von 66 mm sparen die direkt anreihbaren DC-USV-Module Platz im Schaltschrank.
Module bestehen aus wartungsfreien Bleivliesbatterien
Die Batteriemodule bestehen aus wartungsfreien Bleivliesbatterien (AGM VRLA). Der in den Batteriemodulen integrierte Temperatursensor lässt sich mit dem Eingang mit der Bezeichnung „temp“ der DC-USV verbinden. Diese misst dann die Batterietemperatur und führt die Ladespannung entsprechend der temperaturkompensierten Ladekennlinie automatisch nach, was die Lebensdauer der Batterie maximiert. Die Ladezustandsanzeige sowie die Status- und Fehleranzeigen dienen der schnellen Fehleranalyse. Die USV-Steuereinheiten sind mit einer Lade- und Entladeüberwachung ausgerüstet. Implementiert sind Schutzmechanismen gegen Über-/Tiefentladung, Verpolung und Stromüberlast.
Die 24-VDC-Batterien gibt es in fünf Varianten (1,3, 3,4, 7,2, 12 und 17 Ah). Sowohl die 24-V-USV-Steuereinheiten (Bild 3 und 4), in den beiden Varianten 20/10 A sowie 40 A, als auch das Puffermodul DC Buffer 24 V mit 20 A (Bild 2 und 5) sind in einem Temperaturbereich von –25 bis 70 ˚C einsetzbar (bei Montage ohne Abständen zwischen den Einheiten).
An beiden USV-Steuereinheiten zeigen vier LED dem Anwender unter anderem folgende Meldungen: den Füllgrad der Batterie (dreifarbige LED, 100 % = grün; < 85 % = gelb; < 40 % = rot; < 20 % = rot blinkend), Puffern (gelbe LED), Alarm (rote LED) und Abschaltung (gelbe LED). Zur Fernüberwachung werden die drei Statussignale Alarm, Puffern und Laden mittels potenzialfreier Relaiskontakte und zusätzlicher Transistorausgänge angeboten.
Die Connectpower-DC-USV ermöglichen den weltweiten Einsatz in unterschiedlichen Applikationen und Anlagen, dafür stehen die TÜV-Zertifizierung sowie die in Vorbereitung stehenden internationalen Zulassungen cURus und cULus.
* Dipl.-Ing. Lothar Klemmt ist Produktmanager bei der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG in 32758 Detmold
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