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Software 3D-Scanner untersucht Rohdaten auf Fehler

| Redakteur: Simone Käfer

Artec 3D kündigt die Einführung von Artec Studio 13 an. Mit neuen Algorithmen soll die 3D-Scanning-Software 3D-Daten unabhängig von der Größe und Auflösung eines Objektes einfach erstellt sowie be- und verarbeitet werden.

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Bereits in den Rohdaten achtet Artec Studie 13 auf mögliche Fehler.
Bereits in den Rohdaten achtet Artec Studie 13 auf mögliche Fehler.
(Bild: Artec 3D)

Selbst Datensätze mit einem Umfang von 500 Mio. Polygonen stellen für Artec Studio 13 keine Herausforderung dar, berichtet der Hersteller Artec 3D. Die globale Registrierung, ein Tool, das für die Erstellung jedes Modells erforderlich ist, könne auch bei suboptimalen Scan-Bedingungen bis 250 % mehr Objekttypen zusätzlich zusammenfügen als der Vorgänger. Zudem arbeite die Software doppelt so schnell wie zuvor. Die Geschwindigkeit der Feinregistrierung habe sich um das 20-fache erhöht, so dass die User schneller zum nächsten Datenverarbeitungsschritt übergehen können.

Der neuen Röntgenmodus untersucht die Rohdaten eines Scans noch vor der Verarbeitungsphase auf potenzielle Problembereiche. In diesem Modus werden die Rohdaten halbtransparent dargestellt und das Rauschen in der Umgebung des gescannten Objekts wird entfernt, so dass nur die gewünschten Daten sichtbar sind. Auf diese Weise lässt sich die Qualität der Scan-Daten gleich nach ihrer Erfassung beurteilen.

Mit dem Modus 3D-Radar soll der Scanprozess insgesamt intuitiver gestaltet werden. Das Tool projiziert eine Abstandskarte auf die erfassten Daten und gibt auf diese Weise darüber Auskunft, ob sich der Scanner in geeigneter Entfernung vom Objekt befindet, um Geometrie und Farbtreue optimal wiederzugeben. Während des Scanprozesses werden die Daten in unterschiedlichen Rot-, Grün- oder Blaustufen angezeigt, je nachdem, ob sich der Scanner zu nah, im richtigen Abstand, oder zu weit vom Objekt entfernt befindet.

Das intelligente 3D-Rendering von des Scanners erlaubt es, die Spezifikationen des Nutzerrechners automatisch zu ermitteln. Reicht dessen Rechenleistung nicht aus, wird der Verbrauch entsprechend angepasst, sodass selbst bei großen Daten-Volumen die bestmögliche User Experience garantiert wird. Darüber hinaus kann jedes 3D-Modell im DXF-Format gespeichert werden. Selbst offene Konturen lassen sich in CAD-Software wie Design X oder Solidworks exportieren. Artec Studio 13 unterstützt die gesamte Artec-Palette an Long-Range- und Handscannern, einschließlich der neuesten Versionen von Artec Ray und Artec Leo.

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