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3D-Desktopdrucker Additive Fertigung nicht nur für Materialprüfung nach ISO

Redakteur: Simone Käfer

Dem österreichische 3D-Druck-Unternehmen Upnano ist gelungen cm-große Prüfkörper für Materialspezifikationen nach ISO-Standards additiv zu fertigen.

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Upnano kann mit seinem 3D-Drucker nun in einem Baujob entweder 30 Biegefestigkeits-Probekörper (links) oder zwölf Zugfestigkeits-Probekörper (rechts) drucken.
Upnano kann mit seinem 3D-Drucker nun in einem Baujob entweder 30 Biegefestigkeits-Probekörper (links) oder zwölf Zugfestigkeits-Probekörper (rechts) drucken.
(Bild: Upnano)

Upnano nennt sein Verfahren 2PP, 2-Photonen Polymerisation, und die Maschine dazu Nano-One. Das österreichische Startup kann damit nun cm-große Prüfkörper für Materialspezifikationen nach ISO-Standards additiv fertigen. Grundlage dafür ist seine patentgeschützte „Adaptive Auflösungstechnologie“. Diese passt die Größe des Laserfokuspunkts an die erforderliche Geometrie des Bauteils und an die Auflösung an.

Mit dem Photopolymer UpPhoto konnte das Unternehmen 30 Biegefestigkeits-Probekörper mit unterschiedlichen Querschnitten als Kleinserie auf einem einzigen Probenhalter in unter zehn Stunden herstellen, genauso wie zwölf Zugfestigkeits-Probekörper in einem Druckprozess mit einer standardisierten Geometrie in unter neun Stunden drucken. Die Anzahl an Prüfkörpern wird serielle Testungen mit statistisch soliden Ergebnissen und so die Materialprüfung nach ISO-Standards möglich machen, erklärt Upnano.

Der Bauraum von Nano-One erlaubt Bauteile mit 50 mm in der Y-Achse. Drei Materialien stehen zur Auswahl: Upphoto, das Standardmaterial der Maschine, Upsol, ein Hybridmaterial für komplexe Überhänge und mit wenig Schrumpverhalten, sowie Upbio, ein Material auf Gelatine-basis für das Bioprinting.

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