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3D-CAD-Software

Anspruchsvolle Zuführsysteme konstruieren

| Autor/ Redakteur: Karl Obermann / Stefanie Michel

Ein Hersteller von Zuführsystemen setzt seit seiner Gründung auf Solidworks für die 3D-CAD-Konstruktion. Das Unternehmen wächst stetig, doch auch neue Konstrukteure können die Software schnell bedienen. Zudem bietet sie alles, was für die Entwicklung der Aufträge nötig ist.

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Ein komplettes Zuführsystem, das Ifsys kundenspezifisch in Solidworks konstruiert.
Ein komplettes Zuführsystem, das Ifsys kundenspezifisch in Solidworks konstruiert.
(Bild: DPS Software)

Adelbert Demar und Rigobert Zehner waren bereits bei einem Hersteller für Zuführsysteme beschäftigt gewesen, hatten das Berufsfeld aber gewechselt. Dennoch wurde von potenziellen Kunden immer wieder Interesse an der Zuführtechnik und Vertrauen ins Know-how der beiden herangetragen. Aus dem günstigen Umfeld des Standortes Großbardorf heraus – Arbeitskräfte, Infrastruktur und Lieferantenpotenzial waren vorhanden – entstand schließlich die Idee zu einem eigenen Betrieb.

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Demar und Zehner gründeten Ifsys 2006 zu zweit, doch schnell wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt. Rasch erfolgte der Umzug und Ende 2007 waren schon rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der Gründungsphase beauftragten die beiden Firmenchefs zunächst ein externes Konstruktionsbüro, schon 2008 gliederten die Franken die Abteilung aber wieder ins eigene Unternehmen ein. Die Konstruktionsabteilung entwickelte sich dementsprechend schnell. „Ich kam 2008 dazu und war bereits der 34. Mitarbeiter“, erinnert sich Gernot Merklein, zuständig für Softwareentwicklung und CAD-Administration. Gearbeitet wurde von Beginn an mit Solidworks. Auch deshalb, weil die externe Firma das Programm bevorzugt hatte und die ersten Zeichnungen entsprechend in Solidworks vorlagen.

Konstrukteure setzten von Anfang an auf Solidworks

Als Lieferant und Betreuer entschied sich Ifsys für DPS Software. „Wir hatten den Eindruck, dass wir dort die besten Ausbildungsmöglichkeiten haben“, begründet Zehner die Entscheidung. „Wir hatten einige Mitarbeiter, die schon dort waren. Deren Feedback war sehr positiv, was letztlich den Ausschlag gab.“ Aktuell hat Ifsys 36 Solidworks-Lizenzen im Haus, die von 32 Konstrukteuren und Mitarbeitern der Arbeitsvorbereitung, in der Dokumentation und in der Fertigung genutzt werden. In Sachen Software ist Solidworks in der Standard-, Professionell- und Premium-Version installiert. Dazu kommen E-Drawings, Draftsight Enterprise und das Paket Composer.

Nach Überwindung der Wirtschafts- und Bankenkrise 2008/09, während der Unternehmensführung und Mitarbeiter an einem Strang gezogen und die schwierige Situation gemeistert haben, winkte 2010 ein Großauftrag eines deutschen Automobilherstellers.

„Wir haben uns überlegt, wie wir das stemmen könnten und haben letztlich die Jopp Holding GmbH als Hauptgesellschafter gewinnen können“, so Zehner. Der neue Gesellschafter brachte nicht nur Kapital und weltweite Vernetzung mit, sondern auch Know how – unter anderem für die Zertifizierung. Im Jahr 2013 hat Ifsys bereits eine Niederlassung in den USA gegründet, ein Jahr später folgte ein Servicestützpunkt in Suzhou, China. Damit ist das Unternehmen auf den drei wichtigen Weltmärkten vertreten. Eine rasante Entwicklung, die mit aktuell 220 Mitarbeitern noch nicht zu Ende ist.

Anspruchsvolle Zuführsysteme als Kernprodukt

Technologisch gesehen umfasst das Ifsys-Portfolio Zuführsysteme und Sondermaschinen, welche voll- oder halbautomatisierte Montagelinien der Kunden unterstützen. Kernkompetenz sind Bauteilzuführungen mit hohem technischen Anspruch in Bezug auf Mechanik, Elektrik, Pneumatik sowie Steuerungs- und Messtechnik.

„Hauptprodukte sind Zuführsysteme, durch die kleine Teile in großen Mengen mit Hilfe von Vibration transportiert werden“, so Geschäftsführer Zehner. Das können unter anderem Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben oder kleine Kunststoffteile sein. Auf Basis dieser Technik hat Ifsys seine Vibroliner-Technik aufgebaut. Die Anlagen sind variabel für alle Taktzeiten, Bauteilgrößen und Bevorratungsvolumen. Sie erlauben eine maximale Teileschonung durch minimale Fallhöhe oder auch den Einbau notwendiger Messsysteme.

Der Stufenförderer befördert Schüttgut und sortiert vor – beispielsweise für den Vibroliner (nächstes Bild).
Der Stufenförderer befördert Schüttgut und sortiert vor – beispielsweise für den Vibroliner (nächstes Bild).
(Bild: DPS Software)

Dazu passen Stufenförderer, welche die Teile vorsortieren und die zur dosierten Beschickung der Vibrolinersysteme eingesetzt werden. Darüber hinaus hat Ifsys auch Palettiersysteme zum Stapeln und Verladen aller üblichen Behälter- und Produkttypen im Programm.

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