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Arburg auf der K 2013

Arburgs Freeformer läutet neue Ära ein

| Redakteur: Peter Königsreuther

Weltpremiere: Auf der K 2013 präsentierte Arburg erstmals den Freeformer. In einer spektakulären Show symbolisierten sogenannte Kontorsionskünstlerinnen die Freiheit und Flexibilität, die das einzigartige System zur additiven Fertigung bietet.
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Weltpremiere: Auf der K 2013 präsentierte Arburg erstmals den Freeformer. In einer spektakulären Show symbolisierten sogenannte Kontorsionskünstlerinnen die Freiheit und Flexibilität, die das einzigartige System zur additiven Fertigung bietet. (Bild: Arburg)

Als Spezialist für klassische Spritzgießmaschinen setzte Arburg im Rahmen der K ein Zeichen und enthüllte mit dem sogenannten Freeformer die weltweit erste Maschine zur additiven, werkzeuglosen Fertigung funktionsfähiger Bauteile mit Standardkunststoffen.

„Das war die beste Messe in unserer Firmengeschichte“, lautete das rundum positive Fazit von Michael Hehl, dem geschäftsführenden Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Entscheider. „Wir haben die Fachwelt zunächst neugierig gemacht und dann verblüfft; unsere Kunden in Spannung versetzt und dann fasziniert und auf der K 2013 eine neue Ära in der Kunststoffverarbeitung eingeläutet.“

Im Vorfeld der Weltleitmesse K hatte es Arburg in diesem Jahr mit dem Slogan „Freiheit muss man erleben!“ besonders spannend gemacht. Am Vorabend des ersten Messetages wurde bei der internationalen Pressekonferenz das Geheimnis gelüftet und der Freeformer präsentiert – die weltweit erste Maschine zur additiven Fertigung, die aus Standardkunststoffen werkzeuglos voll funktionsfähige Bauteile einzeln oder in Kleinserie fertigen kann.

Freeformer heute so revolutionär wie einstmals der Allrounder

Die Bedeutung des Freeformers vergleicht Arburg mit der 1961 entwickelten ersten Spritzgießmaschine mit schwenkbarer Schließ- und umsteckbarer Spritzeinheit: „Der Allrounder eröffnete damals neue Möglichkeiten in der Kunststoffverarbeitung. Der nächste revolutionäre Schritt in der Unternehmens- und Branchengeschichte ist jetzt aus der Grundidee entstanden, Bauteile direkt aus 3D-CAD-Daten Schicht für Schicht aus kleinsten Kunststofftröpfchen aufzubauen“, betonte Herbert Kraibühler, Technikgeschäftsführer bei Arburg.

Arburg-Kunststoff-Freiformen heißt weder Abfall noch Emissionen

Mit dem Freeformer sei eine einzigartige Maschine und ein einzigartiges Verfahren zur additiven Fertigung (additive Manufacturing) entstanden: der Freeformer und das Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF). Der Freeformer arbeitet abfall-, staub- und emissionsfrei, ist so kompakt, dass er durch jede Tür passt und durch Plug-and-play überall sofort einsatzbereit. Das Standardgranulat wird, wie beim Spritzgießen, in einem für kleinsten Durchsatz konzipierten Plastifizierzylinder geschmolzen und aufbereitet. „Unsere Kunden mit rasanten technischen Entwicklungen konfrontiert, kurzen Produktlebenszyklen, zunehmender Variantenvielfalt und dem Wunsch nach individuellen Produkten“, so Kraibühler. Der Freeformer erweitere den Spielraum der Kunden. Mit ihm könnten sie ihre Wertschöpfung erhöhen, ihr Portfolio erweitern und ihre Produktion zukunftssicherer machen. Der Freeformer biete ganz neue Freiheiten, wenn es darum geht, Einzelteile oder Kleinserien ohne Werkzeug zu fertigen, während die modularen Allrounder-Spritzgießmaschinen weiterhin für eine wirtschaftliche Massenfertigung von Kunststoffteilen prädestiniert seien, erklärten die Arburg-Spezialisten.

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